Pressemitteilungen

2024-06-30
NEW HOUSING überzeugt als wichtigster Treffpunkt für Kleinwohnformen Europas
Knapp 80 Ausstellende und mehr als 30 Kleingebäude erwarteten die Besuchenden der NEW HOUSING 2024. (Bilder: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Die Mitnahme des Wohnkomforts beim Ortswechsel: Was Bauhaus-Begründer Walter Gropius vor knapp 100 Jahren noch als Utopie bezeichnet hatte, ist für die Tiny House Community heute Realität. Als feste Adresse für die Branche aus ganz Europa, hat sich die NEW HOUSING – Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe etabliert. Nirgends gibt es ein größeres Angebot für Fans von Kleinwohnformen. Nirgends können Besuchende eine derartig große Vielfalt von Minihäusern aus zahlreichen Ländern Europas erleben. Und nirgends treffen die Besuchenden auf so viele Gleichgesinnte, Anbietende und Fachkompetenz wie auf dem Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe.

Knapp 80 Ausstellende, über 30 Kleingebäude

Vom 28. bis 30. Juni fand die fünfte Ausgabe von Europas größtem Tiny House Festival statt. Vor Ort zeigten knapp 80 Ausstellende alles, was zum Leben im Minihaus dazugehört. Dazu zählten über 30 Kleingebäude - von Tiny Houses On Wheels, Modulhäusern, Minihäusern, Bauten der klassischen Holzständer- oder der leichten Aluminiumbauweise bis Mikroappartements. Erneut informierten sich mehr als 8000 Besuchende auch über praktische Raumlösungen, Bauplanung, Grundstücke und Finanzierung sowie Zubehör.

Mehr als 8000 Besuchende kamen zum Tiny House Festival.

„Kleinwohnformen sind als ein mögliches Wohnkonzept immer gängiger. Auch immer mehr Kommunen fördern Tiny-House-Siedlungen und sehen in ihnen Chancen, Wohnungsknappheit und steigenden Mieten etwas entgegenzusetzen. Die Messe Karlsruhe hat sich mit der NEW HOUSING seit ihrer ersten Ausgabe vor sechs Jahren als der zentrale Treffpunkt der Community entwickelt. Was 2018 mit wenigen Häusern und einer kleinen Ausstellungsfläche begann, ist nun der europäische Branchentreffpunkt geworden. Besuchende, die aus allen Bundesländern sowie zu zehn Prozent aus dem Ausland kommen, können auf der Messe Karlsruhe die größte Vielfalt kleiner Häuser besichtigen. Die Messe Karlsruhe war außerdem Wegbereiterin für die Gründung des Tiny-House-Verbands. Der Standort Karlsruhe ist damit Zentrum für die Tiny-House-Bewegung in Deutschland und Europa“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Die NEW HOUSING fand in der Aktionshalle, dem Atrium, der Halle 1 und der Tiny Giants Area statt.

Hohe Kaufbereitschaft und Nachfrage treffen auf passende Angebote

Zahlreiche Besuchende kamen bereits mit konkreten Ideen, Vorstellungen und Geschäftsmodellen nach Karlsruhe – wie Sandra Greiner aus Offenburg. Sie möchte gerne betreutes Wohnen für Seniorinnen und Senioren in Tiny-Häusern anbieten: „ Ich suche nach Antworten zu Fragen, die die Grundstückssuche, Baugenehmigungen, aber natürlich auch die Häuser selbst betreffen. Und die NEW HOUSING hilft mir dabei sehr. Ich bin zum ersten Mal da und beeindruckt von der Vielfalt der Häuser, die hier gezeigt werden.“

Ein weiterer Fachbesucher ist auch Klaus Ruoff aus Kirchheim Teck, der ebenso investieren möchte: „Ich plane mehrere Tiny-Häuser auf den Kapverdischen Inseln aufzustellen. Der Antrag ist gestellt, ich warte noch auf die Genehmigung. Auf der NEW HOUSING bin ich zum zweiten Mal. Ich erhoffe mir hier passende Informationen.“

Drei Viertel der Besuchenden sehen im Tiny House Festival eine hohe Bedeutung für eine Investition. Insgesamt waren die Besuchenden – darunter 17 Prozent Fachbesuchende - sehr zufrieden mit der NEW HOUSING. Hier wurde ein Umfragespitzenwert von rund 95 Prozent erreicht.

Auf der NEW HOUSING können Besuchende neben Häusern auch die passende Inneneinrichtung finden.

Hohe Zufriedenheit bei Anbieterinnen und Anbietern

Die Ausstellenden aus ganz Europa bestätigen das Kaufinteresse: „Wir sind zum zweiten Mal auf der NEW HOUSING und werden auch nächsten Jahr wieder hier sein. Unsere zehn Mitarbeitenden sind stark ausgelastet. Wir haben viele Gäste, die proaktiv signalisiert haben, kaufen zu wollen“, sagt Vanessa Wenk von Immowenk Immobilien aus Karlsruhe.

Dominika Farys stellte mit Forward Homes aus Norwegen erstmals auf der NEW HOUSING aus. Sie zeigte ihr Modulhaus in der Tiny Giants Area und will im kommenden Jahr wieder kommen: „Gleich nach Öffnung der Messe war der Andrang der Besuchenden enorm. Wir waren schon auf Messen in Oslo und Warschau, aber die NEW HOUSING übertrifft diese um Längen. Manche unserer Besuchenden wollen Tiny Houses für sich selbst kaufen, andere planen Investitionen im B2B-Bereich. Wir sind sehr zufrieden.“

All das unterstreicht: Die NEW HOUSING ist Europas größte, wichtigste und einflussreichste Messe für Kleinwohnformen.

Die an allen Tagen stattgefundenen Workshops waren ausverkauft.

Neues Workshopangebot ausverkauft

Neu im Portfolio waren in diesem Jahr die vom Start weg ausverkauften Workshops zu Themen wie „Tiny House als Altersabsicherung“, „Minihäuser und Baurecht“ oder auch „“Tiny-House-Raumaufteilung“ angeboten. Der verantwortliche Bereichsleiter René Naumann unterstreicht: „Die Workshops ergänzen das Programm hervorragend. Minihäuser sind so individuell wie ihre Besitzenden. Gerade im Vergleich zu konventionellen Häusern ist es bei weniger Platz enorm wichtig, diese voll auf die Bedürfnisse der Bewohnenden auszurichten. Das ist uns mit den Workshops gelungen. Und die positive Resonanz der Teilnehmenden gibt uns Recht.“

Das bestätigt auch die derzeit im Vereinigten Königsreich lebende Heidi Pintschovius, die ihre Rückkehr nach Deutschland mit und in einem Tiny House plant: „Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Die beiden Referentinnen haben Fragen des Lebensstils mit in ihren Workshop gebracht, deren Antworten nirgends zu ergooglen sind.“

Das Fachforum war bei jedem Vortrag sehr gut gefüllt.

Expertenforum stets sehr gut besucht

Fester Bestandteil der Messe ist und war auch in diesem Jahr das Expertenforum in der Aktionshalle im Eingangsbereich der Messe Karlsruhe. Täglich von morgens bis abends referierten Menschen aus der Branche zu Themen wie „Phytotiny, kleine mobile Pflanzenkläranlagen“, „Selbstbau von Raummodulen oder Mikrohäusern“ oder „Tiny-House-Finanzierung“. Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, sich auch nach den Vorträgen mit den Referierenden und untereinander zu vernetzen.

Die nächste NEW HOUSING findet vom 27. bis 29. Juni 20205 statt.

Festival-Charakter unterstreicht Netzwerkgedanken

Noch mehr als in der Vergangenheit, spielte der Festival-Charakter eine Rolle bei der Konzeption der Messe. Neben der Lounge-Atmosphäre im Atrium mit Bar, DJ und Foodtrucks, sorgten Musikerinnen und Musiker an allen drei Tagen für Live-Musik. „Wir sehen, dass es neben der Investitionsentscheidung per sé einen hohen Bedarf an Austausch innerhalb der Community gibt. Zum Kauf eines Minihauses gehört stets der persönliche Austausch. Hier finden Menschen Gleichgesinnte, passende Anbietende und das in einer passenden Wohlfühlatmosphäre, die diesen Lebensstil widerspiegelt. Mit unserem Festival-Charakter bieten wir eine angenehme Atmosphäre, die zum Kaufen, aber auch zum Austauschen und Vernetzen einlädt“, sagt Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING.

Datum für 2025

Auch 2025 wird die Messe Karlsruhe mit der NEW HOUSING zur wichtigsten europäischen Plattform für Kleinwohnformen. Die Veranstaltung findet dann vom 27. bis 29. Juni statt.

2024-06-28
Digitale Pressemappe zur NEW HOUSING 2024
2024-06-27
Diskussionsrunde im Video: Wie können Tiny-House-Siedlungen entstehen?
Der Blick ins Innere eines Tiny Houses, das auf der NEW HOUSING vom 28. bis 30. Juni zu sehen ist. (Bilder: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Seit 2019 gibt es in Ettlingen eine Tiny-House-Siedlung, bei Hamburg leben Menschen seit 2020 im Dorf Lilleby in einer Minihaus-Siedlung und in Unterammergau ist das seit 2022 der Fall. Immer häufiger wollen Gemeinden Minihaus-Siedlungen als Antwort auf Wohnplatzmangel und steigende Immobilienpreise entstehen lassen.

Beim ersten NEW-HOUHSING-Pressetalk diskutierten Expertinnen und Experten der Branche über die Chancen, Hürden und Wege zum Dorf der kleinen Häuser.

Cris Klerner wohnt selbst im Tiny House und spricht darüber und über andere Themen im Podcast "tinyon" mit seiner Partnerin Caro Werner.

Moderiert wurde das Podium von Chris Klerner. Gemeinsam mit seiner Partnerin Caro Werner sind die beiden Gastgeber des Podcasts „tinyon“. Klerner diskutierte mit Regina Schleyer, die die Vorsitzende des 2019 gegründeten Tiny House Verbands in Karlsruhe ist. Fabian Müller von Vilcomo ist Experte bei der Vernetzung von Menschen und Kommunen. Wissenschaftlerin Nadine Nebel will an er Hochschule Düsseldorf herausfinden, wie viel Quadratmeter das Glück braucht. Und Ramona Jonait hat als Projektleiterin der NEW HOUSING einen hervorragenden Branchenüberblick.

Müller sagte zur Frage, wie man am besten vorgehen sollte, wenn man eine Tiny-House-Siedlung plant: „Siedlungen oder Quartiere stehen und fallen mit dem politischen Willen. Am besten, man tritt direkt an die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister heran. Man sollte strukturiert an die Sache rangehen. Außerdem ist es wichtig, dass man die Gemeinde mit einbezieht, wenn man eine Tiny-House-Siedlung entstehen lassen will.“

Fabian Müller von Vilcomo.
Regina Schleyer, Vorsitzende des Tiny House Verbands.

Schleyer berichtete über geografische Schwerpunkte: „Bei den Herstellern verteilt es sich geografisch ganz gut. Vereine gibt es im Norden vereinzelt, im Süden mehr. In Baden-Württemberg empfehlen wir vom Verband immer: Schaut in die Landesbauordnung. Dort gibt es das experimentelle Wohnen.“

Nebel antwortete auf die Frage, wie Siedlungen mit Minihäusern entstehen können: „Es müssen die richtigen Leute an den Stellen sitzen, die auch entscheiden. Manche probieren etwas aus und schauen, wie es funktioniert. Das Ganze ist ein Prozess.“

Nadine Nebel ist Forschungsreferentin und Designern an der Hochschule Düsseldorf.
Ramona Jonait ist Projektleiterin der NEW HOUSING.

Jonait sagte zur Frage nach den Besuchenden des Tiny House Festivals: „Wir haben auf der NEW HOUSING Besuchende, die an kurzfristigen Wohnlösungen interessiert sind. Der Großteil, der zu uns kommt, möchte aber langfristige Lösungen. Generell ist unser Publikum sehr bunt gemischt – von Jung bis Alt ist alles dabei.“

Diskussion im Video zum Nachschauen

Interessierte können den gesamten Pressetalk im Video anschauen – auf der Internetseite der NEW HOUSING oder auf dem YouTube-Kanal von Europas größtem Tiny House Festival.

2024-06-26
LIVE-VIDEO: Tiny-House-Siedlungen - Hürden, Chancen und Wege zum Dorf der kleinen Häuser

Mühlacker will sie, Ettlingen und Unterammergau haben sie schon und in Florida leben Bewohnende schon seit den 1960er-Jahren in ihnen – die Rede ist von Tiny-House-Siedlungen. Die Kommunen, in denen Menschen nur in Minihäusern unterschiedlichster Art leben, werden immer häufiger zu einer echten Alternative im Vergleich zum klassischen Einfamilienhaus.

Expertinnen und Experten besprechen am 27. Juni ab 10 Uhr in einer Diskussionsrunde, welche Hürden es auf dem Weg zu einer Minihaus-Siedlung gibt, wie diese erreicht werden kann, aber auch, welche Chancen mit ihr verbunden sind.

DAS LIVE-VIDEO KANN HIER ANGESCHAUT WERDEN

Die Diskussionsrunde findet im Rahmen der fünften NEW HOUSING in der Messe Karlsruhe statt. Europas größtes Tiny House Festival steigt vom 28. bis 30. Juni und bietet über 30 verschiedene Häuser und knapp 70 Ausstellende an einem Ort.

Chris Klener und seine Partnerin Caro Werner nahmen auf der NEW HOUSING 2023 auf der Bühne vor Publikum eine Folge für ihren Podcast "tinyon" auf. Nun wird Klerner den ersten NEW HOUSING-Pressetalk moderieren. (Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Der Moderator

Moderiert wird der Talk von Chris Klerner. Gemeinsam mit seiner Partnerin Caro Werner betreibt er seit Mitte 2022 den Podcast „tinyon“, bei dem die beiden alle Aspekte des minimalistischen Wohnens beleuchten. Auf der NEW HOUSING 2023 nahmen die beiden eine Podcast-Folge live im Expertenforum des Tiny House Festivals auf.

Die Diskutierenden

Diskutieren wird neben Klerner, der sich auch als Bewohnender eines Tiny Houses einbringen wird, Regina Schleyer. Sie ist die Vorsitzende des Ende 2019 gegründeten Verbands, der im vergangenen Jahr mit der Industrienorm Kleingebäude erstmals ein gesammeltes Werk veröffentlicht hat, mit dem Kleinbaugenehmigungen einfacher erfolgreich gestaltet werden sollen.

Auch Teil der Runde sein wird Fabian Müller. Der Gründer und Geschäftsführer von Vilcomo ist im Bereich der Baulandentwicklung und Kommunalberatung tätig. Er ist gut vernetzt und weiß, wie man die Interessen der Beteiligten unter einen Hut bringen kann.

Ihre Expertise einbringen wird außerdem Nadine Nebel. Sie ist Forschungsreferentin und Designerin am Institut für lebenswerte und umweltgerechte Stadtentwicklung der Hochschule Düsseldorf (In-Lust) und möchte mit ihrer neuesten Studie erforschen, ob es einen Zusammenhang zwischen Wohnraum und Wohnzufriedenheit gibt. Sie macht das unter anderem mittels eines Reallabors, in dem Menschen leben und in dem die Wohnfläche nach und nach vergrößert wird. Erste Ergebnisse bringt sie zur NEW HOUSING mit.

Komplettiert wird die Runde von Ramona Jonait. Als Projektleiterin von Europas größtem Tiny House Festival und Mitglied im Verbandsvorstand, kennt sie die Akteure der Branche und ist bestens vernetzt.

2024-05-28
Das erwartet die Besuchenden der NEW HOUSING 2024

Häuser, Dienstleistende, Expertinnen und Experten und vieles mehr – die NEW HOUSING in der Messe Karlsruhe bietet vom 28. bis 30. Juni wieder alles und vielleicht mehr, was Fans und Interessierte von Kleinwohnformen jeglicher Art begeistert.

Rund 50 Häuser werden auf der NEW HOUSING zu sehen sein. (Bilder: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Viele verschiedene Haustypen

Knapp 70 Ausstellende präsentieren auf Europas größtem Tiny House Festival über 30 Häuser. Darunter sind Tiny Houses on Wheels, aber auch Modulhäuser. Diese können an die jeweilige Lebenssituation angepasst und entsprechend vergrößert oder verkleinert werden. Insgesamt umfasst die gezeigte Bandbreite Bauten der klassischen Holzständer- oder der leichten Aluminiumbauweise, Mikroappartements sowie Single- und Minihäuser. Besuchende treffen in der Halle 1 aber auch auf Anbieter praktischer Möbel, auf Banken und andere Dienstleistende. Auch Beratungsstellen, wie der Tiny House Verband, sind vor Ort.

Aktionshalle, Halle 1, Atrium und Tiny Giants Area: Das ist das Festival-Areal.

Der Lageplan

Neben der Halle 1, in der die meisten Ausstellenden zu finden sein werden, findet die NEW HOUSING auch im begrünte Atrium statt. Im Herzen der Messe können Besuchende weitere Häuser hautnah besichtigen. Für diejenigen, die kleine Giganten sehen wollen, steht die Tiny Giants Area bereit.

Das Expertenforum gehört auch 2024 wieder zum Programm der NEW HOUSING. Hinzugekommen sind die Workshops, die Interessierte besuchen können.

Inhaltlich stark

Schon mal da gewesen und wieder präsent auf der NEW HOUSING, sind die Workshops. Konzipiert sind diese sowohl für Anfänger als auch für Tiny-House-Fortgeschrittene. In intensiven Kursen können Interessierte diverse Themen mit Minihausbezug erarbeiten. Ein Workshop dauert etwa zwei Stunden, so dass neben diesem noch ein entspannter Besuch des Festivals möglich ist.

Fester Bestandteil der NEW HOUSING und auch in diesem Jahr wieder dabei, sind die Vorträge von Expertinnen und Experten im in diesem Jahr erstmals moderierten Forum. In zirka 30-minütigen Impulsvorträgen geht es um Themen wie „Kleiner Bauen in Massivbauweise“, „Trenntoiletten im Tiny Haus“ oder auch „Tiny House-Finanzierung“. Auch Nadine Nebel wird präsent sein. Die Wissenschaftlerin der Hochschule Düsseldorf spricht über ihr Forschungsprojekt, bei dem sie grob gesagt herausfinden will, wie viel Quadratmeter das Glück braucht.

NEW HOUSING bei „tinyon“

Sowohl in den Workshops als auch im Expertenforum vertreten sein, werden Chris&Caro vom Podcast „tinyon“. Wie schon im vergangenen Jahr, werden die beiden eine Folge live auf der NEW HOUSING-Bühne aufzeichnen. Sie sprechen über ihr erstes Jahr, in dem sie bereits im Minihaus wohnen und ihre 365 Erkenntnisse, die sie in dieser Zeit gewinnen konnten.

Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING, war vor einigen Wochen zu Gast im Podcast „tinyon“. Sie sagt: „An der NEW HOUSING freut mich, dass sie eine einzigartige Plattform für eine noch wachsende Branche darstellt. Das Festival trägt seinen Teil dazu bei, diverse Akteure zusammenzubringen und mehr Stabilität, Akzeptanz und Verständnis in den und für den Markt zu bringen. Ich freue mich am meisten auf ein echtes Festivalgefühl, auf tolle Austauschmomente, auf ein Zusammentreffen der verschiedensten Menschen. Denn uns alle verbindet eines: das Interesse an Kleinwohnformen.“

Neun Foodtrucks, so viele wie nie zuvor, sorgen während der NEW HOUSING für beste Versorgung und leckeres Essen sowie Getränke. Die Besuchenden freut's.

Musik und Kulinarik

Das Zusammentreffen fördern und für ein echtes Festivalgefühl sorgen, werden auf der NEW HOUSING die Tiny Concerts. An allen drei Festivaltagen jeweils von 12 bis 14 Uhr – am Samstag zusätzlich von 14.45 Uhr bis 16.45 Uhr - sorgen junge Singer-Songwriter für Live-Musik und vielleicht bei dem ein oder anderen Zuhörenden für Gänsehaut.

Für eine nie da gewesene Vielfalt an Kulinarik sorgen in diesem Jahr ganze neun Foodtrucks. Ob mexikanisches Essen, ausgefallene Fritten und Süßes, auf der NEW HOUSING wird jeder essensliebende Mensch glücklich.

Besonderer Service

Besuchende vor Ort, aber auch Interessierte zu Hause erhalten heuer einen ganz besonderen Service. Im Liveblog, der auf der NEW HOUSING-Internetseite zu finden sein wird, informiert das Messeteam regelmäßig über alles Wichtige des Festivals.

„Dem NEW HOUSING-Team ist auch in diesem Jahr eine tolle Mischung aus wertvoller und so in Europa einzigartiger Ausstellung, inhaltlich hoch interessanten Vorträgen und Workshops sowie entspannter und einem Festival würdiger Atmosphäre gelungen. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie die Besuchenden das Angebot annehmen werden, welche spannenden Gespräche entstehen werden und wie sich die Minihausbewegung erneut – auch mithilfe der NEW HOUSING – weiterentwickelt“, sagt René Naumann, Bereichsleiter Eigenmessen der Messe Karlsruhe.

2024-05-10
Vom Tiny-Häuslebauer bis zur Trenntoilette: Das sind die Ausstellenden der NEW HOUSING

Der Text wird laufend aktualisiert.

Tiny House (On Wheels)

Eco Tiny-House

Das rumänische Unternehmen Eco Tiny-House hat schon mehr als 450 Tiny-Häuser gebaut und mehr als 300 davon individuell an die speziellen persönlichen Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden angepasst. Eco Tiny-House bietet kompakte und nachhaltige Wohnlösungen an, die den Bedürfnissen einer breiten Kundengruppe gerecht werden. Das sind Privathaushalte und Unternehmen, die auf der Suche nach nachhaltigen Wohnlösungen sind. Die Tatsache, dass der Geschäftsführer selbst in einem Tiny House wohnt, unterstreicht das Engagement des Unternehmens für seine Produkte und die zugrunde liegende Lebensweise. Eco Tiny-House bietet die Möglichkeit an, die Exponate Probe zu wohnen.

Das ist ein Beispiel für ein "Tiny Getaway" von Eco Tiny-House. (Bild: Eco Tiny-House)

Mobi House Deutschland GmbH

Mobi House Deutschland aus Rostock konzentriert sich darauf, kleine, kompakte Wohnlösungen herzustellen, die sowohl für Camping als auch für dauerhaftes Wohnen geeignet sind. Diese Tiny-Häuser bieten trotz ihrer Größe alles, was man zum Leben braucht. Besonders Menschen, die einen bewusst minimalistischen Lebensstil bevorzugen und eine Alternative zu teuren Mietwohnungen oder Immobilien in der Stadt suchen, finden hier den richtigen Ansprechpartner.

So könnte die MOBIKOLOS-Inneneinrichtung aussehen. (Bild: Mobi House Deutschland GmbH)

Raumszene GmbH

Die Raumszene GmbH aus Karlsruhe präsentiert auf der NEW HOUSING 2024 zum ersten Mal ihre Tiny- und Modulhäuser Prototypen und ihr Leistungsspektrum der Öffentlichkeit. Die Kombination aus Design und suffizientem Wohnen spricht ein breites Spektrum von Privat- und Firmenkunden an, die auf der Suche nach individuellen und zukunftsfähigen Wohnlösungen sind. Auf der Messe freuen sich die Mitarbeitenden der Raumszene GmbH darauf, sich mit interessierten Besuchenden und Gleichgesinnten auszutauschen und wertvolles Feedback zur eigenen Arbeit zu erhalten.

SOLIDO WOOD HOUSE SRL

Die Tiny Houses von SOLIDO WOOD HOUSE sind für ein autarkes Leben konzipiert und bieten eine nachhaltige und umweltfreundliche Wohnmöglichkeit. Als Off-Grid-Wohnlösung sind die Tiny Houses on Wheels ideal zum Vermieten und z.B. als AirBNB geeignet. Das Team von SOLIDO WOOD HOUSE lebt selbst zwar nicht dauerhaft in einem Tiny Haus, aber nutzt diese regelmäßig zur Freizeitgestaltung und weiß daher genau, welche Bedürfnisse und Anforderungen ihre Kunden haben. Nachdem die NEW HOUSING 2023 für sie eine großartige Erfahrung war, sind sie dieses Jahr zum zweiten Mal dabei.

Ein Tiny House on Wheels ist perfekt als Off-Grid-Wohnlösung (Bild: SOLIDO WOOD HOUSE SRL)

Modul-/ Kleinhaus

ABC Wohnen GmbH (Kleinsteinhaus.de)

Getreu Ihrem Namen spezialisiert sich das Unternehmen aus Bunde auf kleine Bauten in massiver Bauweise mit einem Fokus auf Energieeffizienz. Die Häuser von ABC Wohnen sind eigenen Angaben zufolge ideal für Paare, Singles, Menschen kurz vor dem Rentenalter, Minimalisten sowie Kapitalanleger, die auf der Suche nach einer kleinen Immobilie sind. Aktuell entsteht das erste Musterhaus in Emden in der Region Ostfriesland.

So können die Kleinsteinhäuser der ABC Wohnen GmbH aussehen. (Bild: ABC Wohnen GmbH)

EDEN Spaces by Georg Ackermann GmbH

EDEN Spaces by Georg Ackermann aus Wiesenbronn präsentieren ihren Markteintritt auf der NEW HOUSING 2024. Mit Tiny-House-Bausätzen, die es ermöglichen sollen, eigene Häuser exakt, digital, einfach und nachhaltig zu bauen, bietet das Unternehmen eine breite Palette an - vom Bausatz bis zu schlüsselfertigen Lösungen. Häuser von EDEN Spaces haben den Anspruch, komplett rückbaubar und veränderbar im Design zu sein. Möglich macht das ein patentiertes Stecksystem. So sind alle Materialien ohne Verklebungen wieder in die einzelnen Komponenten auftrennbar. Der Fensterausschnitt passt, ohne dass zusätzliche Nachmessungen erforderlich sind. Das Haus passt sich flexibel an die Bedürfnisse und Vorlieben der Zielgruppe an. Das Unternehmen bietet außerdem die Möglichkeit des Probewohnens sowie Unterstützung beim Selbstausbau.

Das patentierte Stecksystem von EDEN Spaces macht Verklebungen überflüssig. (Bild: Georg Ackermann GmbH)
Das ist der DQTower von innen. (Bild: DQApartments GmbH)

DQApartments GmbH

Der Modulhaushersteller DQApartments aus Zimmern stellt eine Weltneuheit vor: das einzige Tiny House, das in die Höhe gebaut wird. Mit einer Grundfläche von etwa 4x4 Metern und drei Stockwerken, bietet der DQTower eine innovative Lösung gegen Platz- und Wohnmangel. Die Zielgruppe für den DQTower umfasst Kapitalanleger, Vermieter, Digitalnomaden, Stadtverwaltungen und Firmen, die auf der Suche nach flexiblen und effizienten Lösungung sind.

Greenflax Innovations GmbH

Die Greenflax Innovations GmbH aus Berlin ist neu dabei auf der NEW HOUSING 2024 und präsentiert ihre Häuser in Modulbauweise. Um sich persönlich von der Qualität dieser Häuser zu überzeugen, haben Interessierte die Möglichkeit, Probe zu wohnen.

Iglucraft OÜ

Dieser estnische Hersteller bietet Saunen und Hütten an, die mit natürlichen Materialien und erstklassiger Handwerkskunst gebaut werden. Iglucraft OÜ bietet handgefertigte schlüsselfertige Lösungen, die für Architekten, Grundstücksbesitzer, Entwickler von AirBnB-Unterkünften und alle, die von einem anspruchsvollen Rückzugsort träumen, geeignet sind. Die Mitarbeiter selbst nutzen die Hütten und Saunen in ihrem eigenen Iglupark gern für Wochenendaufenthalte und perfektionieren ihr Produkt so immer weiter. Iglucraft OÜ beschreibt sich als das "etwas andere, auf das alle gewartet haben“. Um sich davon persönlich zu überzeugen, gibt es die Möglichkeit, Probe zu wohnen.

Das ist ein Hütte von Iglucraft - zusätzlich mit einem Whirlpool ausgestattet. (Bild: Iglucraft OÜ)

Little Lodge GmbH

Besuchende der Messe können sich auf die Little Lodge GmbH aus Burladingen, einem Hersteller von Minihäusern, freuen. Das Unternehmen baut die Minihäuser in Brettsperrholzbauweise, die speziell für dauerhaftes Wohnen konzipiert sind. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Nachhaltigkeit der Materialien, die soweit möglich aus der Region stammen. Die Minihäuser von Little Lodge sprechen eine breite Zielgruppe an, darunter junge und ältere Paare, die auf der Suche nach einer kompakten und dennoch komfortablen Wohnlösung sind.

So sieht das Minihaus in Brettsperrholzbauweise von Little Lodge aus. (Bild: Little Lodge GmbH)

Schwörer Haus KG

FlyingSpaces - so werden die Minihäuser genannt, die Schwörer Haus aus Hohenstein mit auf die NEW HOUSING 2024 bringt. Die Häuschen eignen sich laut Hersteller sowohl für das Leben auf dem Land als auch für die urbane Nachverdichtung. Ob Arbeitsplatz, private Wellness-Oase, Einliegerwohnung oder Gästetrakt – mit FlyingSpaces lässt sich Wohnraum im Handumdrehen erweitern. Die Wohnmodule werden frei im Garten platziert oder einfach an das bestehende Hauptgebäude angeschlossen – auch zweigeschossig übereinandergestapelt oder als barrierefreie Wohneinheit. Das Unternehmen bietet die Möglichkeit des Probewohnens sowie Unterstützung beim Selbstausbau.

Ein Beispiel für einen GreenLivingSpace, der in Langenhagen steht. (Bild: Schwörer Haus KG)

TINY SYSTEMS

Zum zweiten Mal auf der NEW HOUSING dabei, konzentriert sich TINY SYSTEMS aus Neckarsulm besonders auf schlüsselfertige Modulhäuser, die als ein ganzes Stück geliefert werden und eine Fläche von etwa 50 Quadratmetern haben. Diese Häuser zeichnen sich durch eine äußerst kurze Lieferzeit von nur vier Monaten aus und sind innerhalb eines Tages nach der Lieferung einsatzbereit. Zudem bietet das Unternehmen Unterstützung beim Selbstausbau an. Während TINY SYSTEMS eine breite Zielgruppe anspricht, sind die meisten Kunden älter als 50 und auf der Suche nach einem geeigneten Haus für den Ruhestand. Alle Häuser werden daher auch barrierefrei und altersgerecht angeboten.

So werden die Modulhäuser von TINY SYSTEMS geliefert. (Bild: TINY SYSTEMS)

Wolf System GmbH

Das Portfolio von Wolf System aus Osterhofen reicht von Häusern über Ställe und Hallen bis hin zu Carports, Gewerbe- und Industriebauten. Die Kundengruppe von Wolf System ist ebenso vielfältig wie ihr Repertoire. Vom Landwirt, der seinen Hof um ein neues Einfamilienhaus erweitern möchte, bis hin zu Senioren, die sich ein barrierefreies Zuhause wünschen, bietet Wolf System für jeden das passende Baukonzept. Auf der NEW HOUSING präsentiert Wolf System als besonderes Highlight ihre Bungalows, die komfortables Wohnen auf überschaubarem Raum ab 20 Quadratmetern bieten. Diese Wohnkonzepte überzeugen durch ihre Innovativität, Nachhaltigkeit und optional auch durch ihre Barrierefreiheit.

Das Seniorenmodul ist eine der barrierefreien Möglichkeiten, die die Wolf System GmbH bietet. (Bild: Wolf System GmbH)

Wunder-Werker GbR Heinrich Baumann

Zum Angebot dieses Unternehmens aus Sasbach zählen Tiny-Modulhäuser, mobile Schwarzwaldsaunen sowie der professionelle Garten- und Landschaftsbau. Bei Wunder-Werker haben Kunden die Möglichkeit, ihr Unikat zu gestalten, unterstützt von Architekten und Handwerkern aus einer Hand. Die Wunder-Werker sind überzeugt, dass ein Tiny House mit der richtigen Ausführung dem Standardhaus in nichts nachsteht.

Jedes Tiny-Modulhaus der Wunder-Werker GmbH ist laut Anbieter ein Unikat. (Bild: Wunder-Werker GbR Heinrich Baumann)

Tiny-House-Zubehör

Separett GmbH

Seit mehr als 45 Jahren entwickelt Separett aus Hannover wasserfreie Toilettenlösungen. Diese bieten Sanitärlösungen dort, wo Wasser- oder Abwassersysteme ein Problem darstellen können. Darüber hinaus sind sie in der Lage, bei der Autarkie-, Off-Grid- und Wassersparorientierung zu unterstützen. Mit einer Separett-Toilette können pro Person und Tag etwa 32 Liter Wasser eingespart werden, was besonders für minimalistisches Wohnen und Standorte ohne funktionierende Kanalisation von Vorteil ist. Auf der NEW HOUSING sind sie bereits das dritte Mal in Folge dabei!

Die Trockentrenntoilette von Separett passt in viele Tiny-Häuser. (Bild: Separett GmbH)

Vinylit Fassaden GmbH

Die Vinylit Fassaden GmbH aus Kassel ist eigenen Angaben zufolge Innovationsführerin im Bereich von recycelten und recycelbaren Kunststofffassaden. Das Unternehmen verspricht einen Werkstoffkreislauf seiner Produkte von zirka 170 Jahren. In eigens entwickelten Anlagen werden Produktionsabfälle aus PVC sofort recycelt und wieder dem Produktionsprozess zugeführt. Auch ein regelmäßiges Streichen der Fassaden soll der Vergangenheit angehören, da sich Verschmutzungen ganz einfach mit einem Hochdruckreiniger entfernen lassen.

Dies ist ein Beispiel für eine Vinylit-Fassade an einem Tiny House. (Bild: Vinylit Fassaden GmbH)
2024-03-27
Sie sind zurück: Workshops bereichern die NEW HOUSING 2024

Vom 28. bis 30. Juni wird die Messe Karlsruhe bei der NEW HOUSING wieder zu Europas größtem Tiny House Festival. Knapp 70 Ausstellende präsentieren unter anderem über 30 Häuser um verschiedenster Kleinwohnformen.

Aber auch auf alte Bekannte können sich Minihausfans und – interessierte freuen: Die Workshops sind zurück! „Der Austausch miteinander, das gemeinsame Erarbeiten von Themen, die praktische Anwendung – darum geht es bei den Workshops. Ich freue mich darauf zu sehen, wie diese von unseren Teilnehmenden angenommen werden“, sagt Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING.

Die Workshop-Zeiten

An den drei Festival-Tagen Freitag, Samstag und Sonntag werden jeweils drei Workshops angeboten – von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, von 12.45 Uhr bis 13.45 Uhr und von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr.

Mit Chris und Caro vom Podcast „tinyon“ können Interessierte gemeinsam den Weg ins eigene Minihaus erarbeiten. Unter dem Titel „Wie aus dem Traum endlich Realität wird – der erste Schritt zum Leben im Tiny House“ helfen die beiden, die richtigen Schritte einzuleiten, um sicher und zuverlässig Teil der Tiny House Community zu werden und dabei Fehler zu vermeiden. Dieser Workshop ist für 25 Teilnehmende konzipiert.

Anika Falke (Falke Design) bietet am Samstag und Sonntag gleich zwei Workshops an - je nach Fortschritt auf dem Weg ins eigene Kleingebäude. Der Workshop am Samstag ist konzipiert für Einsteiger, der am Sonntag für Fortgeschrittene. Wie schafft man den Schritt zum kleinen Wohnen? Worauf muss wirklich verzichtet werden und womit beginnt der Verzicht? Wie viel Luxus ist dabei dennoch möglich? Diese Workshops sind für 15 bis maximal 20 Interessenten erarbeitet worden.

Das Minihaus als Investition: Im Rahmen ihres Workshops erläutern Roxana Sochan und ihre Schwester Natalie von Kadolz Homes, wie das geht. (Bild: Benedikt Spether/Messe Karlsruhe)

Den Workshop-Auftakt macht am Freitagvormittag Fabian Müller von Vilcomo. Müller ist Experte bei der Vernetzung von Menschen mit Kommunen. Er weiß, welche rechtlichen Schritte künftige Minihaus-Bewohnende beachten müssen, um etwa die Grundstücks- und Baugenehmigung zu erhalten. Welche Anträge gilt es auszufüllen? An wen müssen sich Interessierte wenden? Welche Tipps und Tricks gibt es, um in der gewünschten Gemeinde Erfolge für den Wohntraum erzielen zu können? Diese und weitere Fragen beantwortet Müller. 25 Personen können an diesem Workshop teilnehmen.

Tiny House als Investition

Ein Tiny House muss nicht zwangsläufig selbst bewohnt werden – oder zumindest nicht sofort. Wie man mit einem Kleingebäude für sich selbst und die Zukunft sorgen kann, wird im Workshop von Kadolz Homes besprochen. Roxana Sochan und ihre Schwester Natalie zeigen, wie Menschen ihr Tiny House als Kapitalanlage nutzen können – ob zur Altersabsicherung oder für ein passives Einkommen. Maximal 30 Personen können an diesem Workshop teilnehmen.

Die genannten und die weiteren Workshops lassen sich auf der Internetseite der NEW HOUSING buchen – unter www.new-housing.de.

2024-03-25
Tickets für die NEW HOUSING 2024 ab sofort erhältlich

Die NEW HOUSING der Messe Karlsruhe ist Europas größtes Tiny House Festival. Knapp 70 Ausstellende zeigen vom 28. bis 30. Juni über 30 Häuser – darunter Tiny Houses on Wheels, Modulhäuser und weitere Kleinwohnformen. Wer dabei sein will, kann nun Tickets erwerben.

Eine Tageskarte, die zum Eintritt von der Öffnung um 10 Uhr bis zum Messeschluss um 18 Uhr berechtigt, kostet 18 Euro (ermäßigt 15). Kinder bis elf Jahre besuchen die NEW HOUSING kostenfrei. Wer an allen drei Tagen zum Festival kommen will, kann zahlt 45 Euro (ermäßigt 36). Das Happy-Hour-Ticket, das zum Eintritt ab 15 Uhr berechtigt, kostet 15 Euro.

ZUM TICKETSHOP

Anreise

Zur Messe Karlsruhe in Rheinstetten gelangen Besuchende auf viele Arten. Wer mit der Straßenbahn kommt, muss an der Haltestelle Messe/Leichtsandstraße oder Messe Nord raus. Aus der Innenstadt kann die Linie S2 in Richtung Rheinstetten genommen werden. Vom Hauptbahnhof sind es die Linien S1 und S11 in Richtung Neureut oder Hochstetten sowie die Linien 2 Richtung Knielingen Nord und 3 Richtung Daxlanden oder Rappenwörth.

Vom 28. bis 30. Juni verkehrt der Messe-Express zwischen dem Hauptbahnhof Karlsruhe und der Messe Rheinstetten. Der Shuttle fährt ab 9.40 Uhr bis 18.10 Uhr im Halbstundentakt und ist kostenfrei.

Wer mit dem Auto von der A5 und der A8 anreist, verlässt die Autobahn an der Ausfahrt Kalsruhe-Süd und folgt den Wegeisern „Messe“. Von der A65 fahren Besuchende über die B10 Richtung „Messe“.

Barrierefrei

Die Messe Karlsruhe ist barrierefrei gebaut. Alle Hallen und Zugänge sind ebenerdig angelegt, dass keine Zutrittsbeschränkungen entstehen. Auf Wunsch kann ein Rollstuhl reserviert werden. Weitere Infos zur Anreise zum Tiny House Festival – etwa zum Besuch mit dem Wohnmobil oder dem Zelt – erhalten Interessierte HIER.

2024-02-16
NEW HOUSING 2024: Diese Neuerungen erwarten Besuchende bei Europas größtem Tiny House Festival

Wie viel Platz brauchen Menschen zum Leben und Arbeiten? Braucht es 150 oder reichen auch 40 Quadratmeter? Tiny House-Enthusiasten haben diese Frage längst für sich beantwortet. Und immer mehr Menschen können sich ein Leben auf kleinerem Raum vorstellen. Vom 28. bis 30. Juni 2024 treffen sich Interessenten, Fans und Menschen mit Expertise auf der NEW HOUSING – Europas größtem Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe.

Mehr als 8000 Besuchende kamen 2023 zur NEW HOUSING. Damit etablierte sich die Veranstaltung weiter als Europas größter und wichtigster Treffpunkt für Kleinwohnformen jeglicher Art. (Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Vor Ort erwartet die Besuchenden alles Wissenswerte rund um Kleinwohnformen jeglicher Art. Darunter sind klassische Tiny Houses on Wheels, aber auch die immer populärer werdenden Modulhäuser. Diese können je nach Lebenssituation und Bedürfnis angepasst, vergrößert oder verkleinert werden. Insgesamt umfasst die gezeigte Bandbreite Bauten der klassischen Holzständer- oder der leichten Aluminiumbauweise, Mikroappartements, Single- und Minihäuser und Zubehör. Außerdem werden Dienstleistungen und Beratungsstellen für alle Belange zum Thema angeboten.

Ausstellende zeigen auf der NEW HOUSING verschiedenste Arten von Minihäusern. In der Tiny Giants Area werden Modulhäuser ausgestellt, die ab einer Größe von 50 Quadratmetern daherkommen und bei Bedarf vergrößert und verkleinert werden können (Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Mehr als 50 Häuser

Gezeigt werden auf dem Messegelände rund 50 Häuser. Besuchende können diese begehen und sich einen Eindruck davon machen, wie geräumig Tiny Houses, Modulhäuser und Co. im Inneren sind und welche Ausbau- und Nutzungsmöglichkeiten es gibt. Darüber hinaus informieren mehr als 70 Ausstellende die Besuchenden sowohl über die Häuser, als auch über Zubehör, wie clevere und platzsparende Möbel und anderes Interieur. Auch die Frage, wie ein Minihaus finanziert werden kann – und zwar ethisch vertretbar – wird auf der NEW HOUSING beantwortet.

„Auch in diesem Jahr freuen wir uns darüber, dass noch mehr Ausstellende und vor allem mehr Häuser gezeigt werden. Besuchende können sich so noch besser einen Rundumblick verschaffen, was auf dem Markt für Kleinwohnformen angeboten wird. Die NEW HOUSING ist damit so kompakt und inhaltsstark wie keine andere Minihaus-Messe in ganz Europa und bleibt der wichtigste Treffpunkt der Community“, sagt René Naumann, der mit dem Beginn des Jahres die Rolle des Director Market Area 1 bei der Messe Karlsruhe von Frank Thieme übernommen hat.

Um diverse Themen aus dem Tiny-House-Kosmos geht es um Expertenforum der NEW HOUSING. An allen drei Festival-Tagen referieren Expertinnen und Experten über das Leben im Tiny House, über die richtige Finanzierung, das passende Sanitärsystem und viele weitere Themen (Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe)

Moderiertes Expertenforum

Egal ob Besuchende bereits ein Tiny House besitzen, ob sie kurz vor einer Anschaffung sind oder sich unverbindlich informieren wollen, auf der NEW HOUSING erhalten sie alle Informationen aus erster Hand von Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und auch Besitzern. Kurz: Besuchende erwartet die Rundumbetreuung durch Expertinnen und Experten.

Spannende Vorträge zum Leben auf kleinem Raum, dem Weg dahin und Erfahrungsberichte von erfahrenden Tiny-House-Bewohnenden gibt es zudem im Expertenforum von Europas Communitytreffpunkt Nummer Eins. In einem Vortrag des niederländischen Unternehmens Ralston etwa geht es um den Green Deal für den Europäischen Farbenmarkt und welche Lösungen geplant sind.

Moderiert wird dieses von Christian Klerner. Gemeinsam mit seiner Partnerin Carolin Werner betreibt er den Podcast „tinyon“. Vorträge der NEW HOUSING 2023 können HIER angeschaut werden. Das diesjährige Programm findet sich ab April HIER.

Alte Bekannte sind zurück

Mit den Vor-Ort-Workshops kehren alte Bekannte zurück zur NEW HOUSING. Bereits während vergangenen Ausgaben von Europas größtem Tiny House Festival, konnten Interessierte ihr Wissen im Bezug auf Minihäuser in intensiven Seminaren vergrößern. Wer an Workshops teilnehmen will, kann sich für diese auf der NH-Website im Ticketshop anmelden.

Workshops für Interessierte und Bewohnende

Die Workshops sind sowohl für Minihausinteressierte, als auch für Menschen, die bereits in Tiny Houses oder Modulhäusern wohnen und ihr Wissen erweitern wollen, konzipiert. Es geht um praktische Fragen, wie die richtige Inneneinrichtung, aber auch um Themen wie ein Lebensprinzip, das im Einklang mit der Natur steht. Was brauche ich in meinem Wohnumfeld, um mich wohlzufühlen? Wovon kann ich mich in meinem Leben treffen und was brauche ich auf jeden Fall?

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Besuchenden wieder Workshops anbieten können. Der Austausch miteinander, das gemeinsame Erarbeiten von Themen, die praktische Anwendung – darum geht es bei den Workshops. Ich freue mich darauf zu sehen, wie diese von unseren Teilnehmenden angenommen werden“, sagt Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING.

Wie viel Wohnraum brauchen Menschen, um glücklich zu sein? Gibt es eine Obergrenze? Wächst das Glück mit mehr Raum? Damit und mit weiteren Fragen ähnlicher Art beschäftigt sich die Hochschule Düsseldorf. (Bild: Jürgen Rösner/ZMesse Karlsruhe)

Studie zu Wohneffizienz

Kleinwohnformen sind längst auch im wissenschaftlichen Kontext angekommen. Die Hochschule Düsseldorf etwa beschäftigt sich mit dem Thema Wohneffizienz und wird mit einem Stand auf der NEW HOUSING vertreten sein. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Hochschule Stuttgart in Karlsruhe ausgestellt.

Tiny Giants Area

Nach der sehr positiven Resonanz der Besuchenden und Ausstellenden, wird es auch 2024 einen Bereich geben, in dem die großen Minihäuser stehen. Zu diesen zählen Gebäude, die eine ungefähre Größe von 50 mehr als Quadratmetern haben. Diese Modulhäuser lassen sich auf Wunsch vergrößern und verkleinern.

Musik und mehr

Für die passende Festival-Stimmung vor Ort sorgen Foodtrucks, ein DJ, die Tiny-Bar und mehr im begrünten und sonnigen Atrium im Herzen des Messeareals.

Pressetalk am 27.Juni

Eingeläutet wird die 2024er-Ausgabe der NEW HOUSING erstmals von einem Pressetalk. Dieser findet am Tag vor der Festival-Eröffnung statt. Expertinnen und Experten diskutieren zum Thema der Tiny-House-Siedlungen und besprechen, welche Hürden und Wege, aber auch welche Chance mit den Dörfern der kleinen Häuser verbunden sind. Der Talk wird live ab 10 Uhr auf der NEW-HOUSING-Internetseite sowie auf dem YouTube-Kanal gestreamt.

2023-11-06
Vorträge des Fachforums zum Nachschauen verfügbar

"Energie-Systeme: Möglichkeiten im TIny House", "Ein wunderbares Leben führen - Hedonismus" oder "Richtig Dämmen und Heizen für ein angenehmes und gesundes Raumklima im Tiny House" - zu diesen und weiteren Themen gab es während der NEW HOUSING Fachvorträge.

Alle Beiträge wurden auf Video aufgezeichnet und stehen auf dem YouTube-Kanal von Europas größtem Tiny House Festival kostenfrei zum Nachschauen zur Verfügung.

Inhaltlich unterteilt sind die Videos in die Kategorien "Haustechnik", "Zukunftsvisionen", "Baulandmobilisierung" und "Impulse". Immer freitags ab 7 Uhr gibt es einen neuen Clip.

Zum Kanal geht es HIER.

2023-07-02
NEW HOUSING etabliert sich als wichtigster Treffpunkt für Community von Tiny Houses und anderen Kleinwohnformen
Mobi House im Atruim
Im Atrium im Herzen der Messe Karlsruhe gab es auf der NEW HOUSING 2023 neben Tiny Houses und Zubehör auch Food Trucks. Bild: Jürgen Rösner

Ob Tiny Houses und Modulhäuser, Expertenforum oder raffinierte Möbel – bei der vierten Ausgabe der NEW HOUSING – Europas größtes Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe kamen von 30. Juni bis 2. Juli mehr als 8.000 Fans des kleinen Lebensstils voll auf ihre Kosten. Auch in diesem Jahr kam ein Großteil der Besuchenden mit konkretem Bauvorhaben. Vor Ort hatten die Interessierten die Gelegenheit, mehr als 30 verschiedene Tiny Houses, Modulhäuser und andere Gebäude zu besichtigen und mit über 70 Ausstellenden ins Gespräch zu kommen.

„Mit steigenden Immobilienpreisen, einer sinkenden Anzahl von Grundstücksflächen und immer mehr Bodenversiegelung wächst der Wunsch nach alternativen Wohnformen. Das Leben auf kleinem Raum steht aber auch für ein nachhaltiges, ressourcenschonendes Leben. Mit der Erfindung der NEW HOUSING durch die Messe Karlsruhe geben wir diesem Wunsch einen perfekten Rahmen und bieten Raum für kluge Entwicklungen und Innovationen. Und die brauchen wir in Bezug auf die Herausforderungen mit dem Klimawandel“, betonen Britta Wirtz, Geschäftsführerin, und Frank Thieme, Bereichsleiter der Messe Karlsruhe.

Aussteller präsentieren sich in der dm-arema
Erstmals präsentierten Ausstellende ihre Häuser und ihr Zubehör in der dm-arena. Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

Tiny House Festival erstmals in der dm-arena

Zum ersten Mal präsentierten sich Tiny-House-Enthusiasten auch in der dm-arena. „Mit der Erweiterung unseres Festivalgeländes in die Messehalle haben wir auf das wachsende Interesse am Thema Kleinwohnformen reagiert. Das Konzept in der dm-arena ging dabei voll auf und rundet das Thema auch konzeptionell mit thematisch passendem Rahmenprogramm ab“, sagt Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING.

Tiny Giants Area
Auch die Tiny Giants Area war neu bei der NEW HOUSING 2023 in der Messe Karlsruhe. Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

Messe wichtige Investitionsplattform für Tiny-House-Bauer

Die NEW HOUSING hat sich in ihrer vierten Ausgabe als fester Treffpunkt der Tiny House Community etabliert. Wie die Besucherumfrage ergab, sind mehr als die Hälfte der Besuchenden mit der Absicht zur NEW HOUSING gekommen, sich inspirieren zu lassen und Ideen zu sammeln für den Bau eines eigenen Tiny Houses oder die Weiterentwicklung bereits bestehender Wohnkonzepte. 75 Prozent der Besuchenden gaben außerdem an, dass der Besuch der NEW HOUSING wichtig für eine Investitionsentscheidung ist. Zwei Drittel der Besuchenden sehen zukünftig gesteigertes Potential im Bereich der Modulhäuser.

Das bestätigt Aussteller Felix Müller von Mokabin, der Modulhäuser anbietet: „Das Publikum hier ist sehr interessiert und fokussiert. Viele haben schon konkret ein Bauvorhaben und sich vorab mit ihrem Bedarf beschäftigt. Viele Besuchende kommen mehrere Festivaltage und sind nur noch auf der Suche nach jemandem, der ihnen ihr Wunschhaus baut. Und das finde ich als Aussteller wahnsinnig toll. Wir kommen nächstes Jahr wieder.“

Einblick in ein Tiny House
Mehr als 30 Tiny Houses, Modulhäuser und andere Gebäude verschiedener Kleinwohnformen konnten Besuchende besichtigen. Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

NEW HOUSING etablierter Treffpunkt für Besuchende aus ganz Europa

Die Besuchenden reisten aus 22 Ländern, darunter Italien, Polen, Österreich oder auch die Türkei zur Messe Karlsruhe. Das unterstreicht, dass sich die NEW HOUSING weiter als Europas größtes und wichtigstes Festival für Kleinwohnformen etabliert hat. Rund 2.000 Besuchende legten einen Weg von über 300 Kilometern Entfernung zurück.

So wie Katrin Petrick, die aus Hamburg mit dem Zug angereist war: „Ich gehe 2028 in Rente und plane gerade schon mein Tiny House, mit dem ich dann in sechs Jahren auf einem Campingplatz in den Dünen von Amrum stehen kann. Demnächst habe ich einen Termin mit meinem Hersteller. Ich bin nun hier, um die letzten Ideen und Techniken auszuarbeiten und dann mit meinem Baupartner zu besprechen, was davon umzusetzen ist. Ich bin aber auch hier, wegen des hochkarätigen Fachvortragsprogramms und um mit den Experten im Nachgang in Kontakt zu kommen sowie mein Netzwerk zu erweitern.“

Vortrag zum Thema Kleinwohnformen von Chris&Caro von
Im Festival-Forum gab es zahlreiche Vorträge zum Thema Kleinwohnformen. Dabei waren unter anderem Chris&Caro von "tinyon". Die beiden nahmen eine Live-Folge für ihren Podcast auf. Bild: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

Geballte Informationen im Festival-Forum

Noch mehr Informationen rund um Kleinwohnformen erhielten Besuchende im Forum. Expertinnen und Experten erläuterten beispielsweise, wie die wasserlose Toilette in einem Tiny House funktioniert, welche Wohnkonzepte es für die Stadt von morgen gibt oder wie Minihäuser in Bäumen funktionieren. Ein besonderer Höhepunkt war der Vortrag von Chris&Caro. Die beiden nahmen live eine Folge für ihren Podcast „tinyon“ auf der Bühne auf.

Maßgeblich beteiligt am Forumsprogramm war erneut der Tiny-House-Verband: „Karlsruhe und die NEW HOUSING haben sich als optimale Plattform für das Thema Kleinwohnformen etabliert. Das wird auch künftig der Fall sein. Wir als Verband freuen uns auf die kommenden Jahre gemeinsam mit der NEW HOUSING und der Messe Karlsruhe“, sagt Regina Schleyer, Vorsitzendes des Tiny House Verbands.

Nachhaltige Materialien immer wichtiger beim Tiny-House-Bau

Bei den Ausstellenden, die Zubehör und Materialien für Minihäuser präsentierten, ging es ebenfalls um Nachhaltigkeit. Gezeigt wurden unter anderem Holznägel, nachhaltige Fassaden und Baumaterialien, Solarmodule oder auch Lösungen zur ökologischen Aufbereitung von Abwasser.

Zufriedenheit bei Ausstellenden und Besuchenden sehr hoch

Sowohl die Ausstellenden als auch die Besuchenden der NEW HOUSING zeigten sich außerordentlich zufrieden. „Wir als Berliner fühlen uns hier sehr wohl in Karlsruhe, sind super empfangen worden, ein unheimlich tolles Team. Wir sind total zufrieden mit dem Engagement jedes Einzelnen und mit der Freundlichkeit. Liebend gerne kommen wir wieder – und das meine ich von ganzem Herzen“, sagt Hakan Ural, Inhaber von Luxural.

„Letztes Jahr waren wir als Besucher hier und haben uns dann entschlossen, auch auszustellen. Unser Hauptreiz dabei zu sein, ist zu zeigen, dass wir konsequent ökologisch richtig schöne Sachen machen können, dass das auch für ein Tiny House funktioniert. Wir werden auf jeden Fall auch nächstes Mal wieder als Aussteller dabei sein“, bilanziert Georg Boos, Inhaber und Geschäftsführer von Mi Casa aus Philippsburg.

Datum für 2024 steht fest

Das Tiny House Festival ist weiterhin fest im Kalender der Besuchenden und Ausstellenden eingeplant. Auch im kommenden Jahr trifft sich die Community für Kleinwohnformen Deutschlands und Europas wieder in der Messe Karlsruhe. Die NEW HOUSING findet dann von 28. bis 30. Juni 2024 statt.

Alle Informationen zur NEW HOUSING gibt es in der digitalen Pressemappe

2023-06-29
Digitale Pressemappe zur NEW HOUSING 2023
2023-06-05
Von Abwasserentsorgung, über Energieversorgung, bis zur neuen Industrienorm für Tiny Houses

Die NEW HOUSING – Europas größtes Tiny House Festival – bietet neben mehr als 30 Minihäusern und Zubehör auch viele Vorträge rund um das Leben im Tiny House. An den drei Festivaltagen 30. Juni sowie 1. und 2. Juli können Besuchende in der dm-Arena der Messe Karlsruhe in entspannter Atmosphäre den Expertinnen und Experten zuhören. Jeder Vortrag dauert eine halbe Stunde, im Anschluss gibt es die Möglichkeit, den Referierenden Fragen zu stellen. Das Festival-Forum ist jeweils von 10 bis 17 Uhr besetzt.

Tiny House Einblick
Wie funktioniert die Abwasserentsorgung in Tiny Houses? Darum geht es beim Vortrag von Dr. Andreas Kämpf am 30. Juni ab 13 Uhr im Forum der NEW HOUSING.

Einige Highlights des Forums

Am 30. Juni spricht Dr. Andreas Kämpf ab 13 Uhr über das Thema Abwasserentsorgung. Diese ist in Tiny Houses häufig schwierig. Oft fehlt der direkte Anschluss an eine Kanalisation. Häufig werden daher dezentrale Lösungen wie Trenn- oder Komposttoiletten und Pflanzenkläranlagen für die lokale Aufbereitung genutzt. Einfacher als der Anschluss eines Tiny Houses an die öffentliche Kläranlage ist die Nutzung von Druckentwässerungssystemen. Mit diesen ist die Entwässerung von Minihäuserin mit deutlich geringerem Aufwand zu realisieren. Wie genau das Verfahren funktioniert, erläutert Dr. Andreas Kämpf von Jung Pumpen. Ab 17 Uhr stellt dann Marc Spieser von Aquatiris in seinem Vortrag den PHYTOTINY und Abwasserkläranlagen für individuelle Wohnkonzepte vor.

Bezahlbarer Wohnraum

Um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum geht es am ersten Festivaltag ab 15 Uhr. Dann erläutert Vanessa Wenk von Tinymalisto, wie die eigenen vier Wände zur Realität werden können. Wenk ist seit über 13 Jahren Immobilienexpertin und leitete Immowenk als Geschäftsführerin.

Caro und Chris von
Caro und Chris nehmen eine Folge für ihren Podcast "tinyon" live auf der NEW-HOUSING-Bühne auf.

Live-Podcast am Tag 2

Mit einer Prämiere beginnt das Forum am zweiten Tag. Caro und Chris von „tinyon“ werden ab 10 Uhr eine Folge ihres Podcasts live auf der Bühne aufnehmen. Die beiden reflektieren dabei ihren eigenen Weg ins Tiny House und geben dabei wertvolle Tipps und Impulse, worauf Interessiere achten sollten. Schon im Vorfeld haben beide mit der NEW-HOUSING-Projektleiterin Ramona Jonait eine Folge aufgenommen.

Seit kurzem ist sie veröffentlicht, ab 12 Uhr am 1. Juli erklärt Martin Zeller die neue Industrienorm für Kleingebäude auf der Bühne. Der Designer und Normenexperte zeigt in seinem Vortrag auf, wie es gelungen ist, erstmals eine Norm für den Bau von Tiny Houses zu erstellen. Dabei geht es um die wichtigsten Anforderungen für eine verantwortungsvolle Bauweise und mehr.

Ab 14 Uhr steht Ilka Mutschelknaus auf der Bühne. Die diplomierte Baubiologin und Nachhaltigkeitsberaterin sagt, wie ein Minihaus komplett nachhaltig gebaut werden kann und wie Kleingebäude im Rahmen der New-Housing-Klasse gefördert werden können.

Expertenforum im Eingangsbereich der Messe Karlsruhe
Im vergangenen Jahr war das Expertenforum der NEW HOUSING gut besucht. Auch für 2023 gibt es viele spannende Vorträge.

Tiny Houses in Bäumen

Ab 11 Uhr geht es bei Anne Kozlowksi unter anderem um das Finden des Traumgrundstücks fürs eigene Minihaus. Die Referentin sagt, worauf Bauherrinnen und Bauherren bei der Standortsuche achten müssen, welche Vorschriften zu beachten sind und welche Aspekte man bei der effizienten Planung auf kleinem Raum beachten sollte.

Ab 14 Uhr spricht Martin Zeller über ein ungewöhnliches Thema: Tiny Houses in Bäumen. Er stellt und beantwortet dabei unter anderem die Frage: Wie wäre es, wenn bei der Bereitstellung von Baugrundstücken die Flächen nicht gerodet werden, sondern der natürlich gewachsene Bestand an Pflanzen erhalten bliebe? Der Designer und Planer stellt verschiedene Typen von Baumhäusern vor und zeigt anhand von Bildern die Leistungsfähigkeit von Tiny Tree Houses.

Den Abschluss des Forums macht ab 17 Uhr Max Milde von Vagoon House Europa. Er geht der Frage nach „Sind wir die modernen Sklaven der Immobilienbranche geworden?“ und sagt, „wie der Traum von Eigenheim kaum mehr realisierbar ist und was Tiny Houses damit zu tun haben“.

Welche Vorträge und Themen es sonst noch im Festival-Forum der NEW HOUSING gibt, steht HIER.

Mehr Informationen zur NEW HOUSING gibt es unter: www.new-housing.de

2023-06-02
Atrium, dm-Arena, Tiny Giants Area: Das ist das Festivalgelände
Tiny Houses im Atrium
Im begrünten Atrium der Messe Karlsruhe befinden sich unter anderem die Foodtrucks der NEW HOUSING.

Die NEW HOUSING wächst! Europas größtes Tiny House Festival erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aus diesem Grund ist die Fläche der Messe, auf der Vorträge stattfinden, Tiny Houses präsentiert werden und Musik gemacht wird, in diesem Jah größer als in den vergangenen Jahren.

Atrium

Das Atrium der Messe Karlsruhe ist das Schmuckstück des Geländes. Im begrünten Außenbereich können Besuchende eher klassische Tiny Houses in Wheels besichtigen. Folgende Ausstellende sind hier vertreten: Aurora Company Sp, edvanture energie, Firetube, Hemer Fensterbau, HolzHerz, Tiny House Familiy und tiny-home-deutschland. Das Atrium ist außerdem der Anlaufpunkt für alle Hungrigen. Die finden dort die Foodtrucks von Leftovercooking, Popice, Restaurant Sonnenhof Currymobild und Street Cookery’s.

Messegelände Übersicht
Der größte Bereich der NEW HOUSING ist die dm-Arena. Dort befinden sich die meisten Ausstellenden, der Musikdome und das Festivalforum.

dm-arena

Die meisten Ausstellenden finden Besuchende in der dm-arena. Sie bietet viel Raum für größere und kleinere Häuschen. In der Arena lassen sich diverse Häusertypen wie Modulhäuser aber auch andere Kleinwohnformen finden.

Folgende Ausstellende werden in der größten Halle der NEW HOUSING sein: Alois Kober, Aquatiris Sas, B4H Brennstoffzelle4Home, Casa Creciente, Dein Tiny.Haus, Donau Tiny House, EJL Immobilien, EKSADO Yapi, EthikBank, Gelzhäuser, Hocomo, Holzbau Pallmann, IGEL, Immowenk Immobilien, IndiViva Mobile Häuser, Jung Pumpen, Kodasema, Küpper Inselanlagen, kumi Living, Leonie Würl Tischlerin, Locumunalis, Mobi House, Modular Contructions, Mooble House, morai, Neohome, Precofab Deutschland, Ralston Colour&Coatings, Schwarzwald Tiny, Schwärer Haus, Separett, SOLIDO WOOD HOUSE, Studio Schneider, Tiny House Village, Tiny Systems Bincan, TinyForYou, Top House 1000, Unsinn Fahrzeugtechnik, Vagoon House Europe, Viessmann Deutschland, Vrøgum-Svarre, Weehouse und Weitzer Wärmeparkett. Eine Liste aller Ausstellenden gibt es HIER.

Vereine informieren

Auch Vereine werden sich in der Arena präsentieren und Fragen rund ums Thema beantworten. Diese sind dabei: Tiny Haus Lechrain, Tiny House Bielefeld, Tiny Houses Karlsruhe und der Tiny House Verband. Chris&Caro vom Podcast „tinyon“ sind außerdem dort vor Ort.

Ebenfalls in der Arena zu finden sein wird das Festivalforum. Dort erzählen Expertinnen und Experten alles Wissenswerte rund um Tiny Houses und das Leben in und mit ihnen. Ebenfalls in der dm-arena befindet sich die Musikfläche der NEW HOUSING, auf der an allen drei Festivaltagen junge Musikerinnern und Musiker und ein DJ für gute Laune sorgen werden.

Tiny Giants Area

Im Außengelände befindet sich die Tiny Giants Area. Die grenzt an die dm-Arena und das Atrium an. In diesem Bereich stellen Kodasema aus Estland und morai aus dem Allgäu aus. Diese Tiny Houses sind mit einer Fläche von etwa 45 Quadratmetern etwas größer als die meisten anderen Minihäuser.

Mehr Informationen zur NEW HOUSING finden Sie unter: www.new-housing.de

2023-05-30
Die kleinen Giganten des Tiny House Festivals

Haben Häuser weniger als 50 Quadratmeter Fläche, werden sie in der Regel als Tiny Houses bezeichnet. Konventionelle Häuser haben in der Regel zirka 130 Quadratmeter. Dazwischen aber gibt es noch eine weitere Kategorie: unsere Tiny Giants.

Auf der NEW HOUSING vom 30. Juni bis 2. Juli wird es erstmals eine Tiny Giants Area geben. Die befindet sich hinter der dm-Arena in Richtung Halle 3 und an der langen Seite des Atriums in der Messe Karlsruhe.

In der Regel sind Tiny Houses, inklusive Tieflader, nicht höher als vier Meter. Unsere Tiny Giants sind etwas größer und zeigen, dass Größe Auslegungssache ist.

Einblick in ein Tiny House vom estnische Hersteller Kodasema (Bild: Kodasema)
Der estnische Hersteller Kodasema zeigt seine Häuser auf der NEW HOUSING 2023 in der neuen Tiny Giants Area. (Bild: Kodasema)

Ausstellen werden in der Tiny Giants Area der NEW HOUSING der estnische Aussteller Kodasema und Morai aus dem Allgäu. Kodasema baut seit 2014 kleine Häuser und hat mit dem KODA Loft Extended einen 45,8 Quadratmeter großen kleinen Giganten im Portfolio. Das Häuschen bietet sogar einen zusätzlichen Raum im hinteren Teil des Hauses. Es bietet also mehr Privatsphäre an als Tiny Houses, ist dabei aber ebenso flexibel und kann mit der Eigentümerin bei Bedarf in eine andere Stadt oder ein anderes Land umziehen.

Morai: Tiny Giants
Morai baut seit 2023 Tiny Houses. Mit shed connect bietet das Unternehmen auch einen Tiny Giant an. (Bild: morai)

Morai baut seit Beginn des Jahres Tiny Giants. Im Angebot hat das Unternehmen unter anderem shed conntect. Das Minimalhaus hat eine Wohnfläche von 45 Quadratmetern und eine Gesamtfläche von 90 Quadratmetern. Ausgelegt sind die drei Zimmer für zwei bis sechs Personen. Das Objekt ist ein Effizienzhaus 54. Das shed connect besticht wie die anderen Morai-Häuser durch nachhaltige Materialien und eine effiziente Bauweise.

2023-05-23
Tiny-House-Verband definiert erstmals „Industrienorm Kleingebäude“

Tiny Houses erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Probleme allerdings gibt es noch häufiger im Baurecht und der damit verbundenen Genehmigung für den Bau von Minihäusern. Um dem entgegenzuwirken und um den aktuellsten Stand der Technik von Tiny Houses zusammenzufassen, hat der Tiny-House-Verband nun erstmals die „Industrienorm Kleingebäude“ niedergeschrieben.

Grundlage für Kleinwohnbauten

Die Norm versteht sich laut Verband als Grundlage für die Herstellung verschiedener Kleingebäude, indem sie die wichtigsten Anforderungen für eine verantwortungsvolle Bauweise regelt. In erster Linie sind das sicherheitstechnische, andere technische und baubiologische Anforderungen. Zu den Anforderungen gehören aber auch gesellschaftlich vereinbarte Kriterien zur Nachhaltigkeit.

Durch die Zusammenfassung des aktuellsten Stands der Technik, wollen die 13 Autorinnen und Autoren der Norm die Anforderungen an eine Mindestqualität im Bauwesen so aufstellen, dass – bei Erfüllung der Kriterien – ein Bauantrag und die Baugenehmigung wahrscheinlicher werden.

Beteiligte an der Normerstellung

Bei der Erstellung der „Industrienorm Kleingebäude“ beteiligt, waren Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, Normenanwendende, der Verband bzw. die Interessensvertretung, Wissenschaft und Forschung sowie Prüfstellen und Vertreter des Baurechts. Die Norm wurde von allen Mitgliedern des Normengremiums einstimmig verabschiedet. Die Leitung des Gremiums hatte Martin Zeller, externer Experte für Normung, inne. Finanziert wurde der Prozess der Normenfindung durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden der Vereine – wie Tinyhouses Region Stuttgart e.V., Tiny Houses Karlsruhe e.V., Tiny House Lechrain e.V., Tiny House Bielefeld e.V. und tinyhouse FREISING e.V.

Hier ist die Industrienorm erhältlich

Erhältlich ist die „Industrienorm Kleingebäude“ bei Laible Verlagsprojekte. Dort wird auch das Magazin „Kleiner Wohnen“ herausgegeben. Die Norm ist als PDF oder gedruckt für 69 Euro HIER erhältlich.

Der Tiny-House-Verband wird auch auf der NEW HOUSING vom 30. Juni bis 2. Juli vor Ort sein und informieren. Weitere Informationen zum Tiny House Festival finden Sie unter: www.new-housing.de

2023-05-15
Kleine Kirche kommt groß raus
Info Tanke Offenburg
Wo früher mal eine Tankstelle war, ist jetzt die "Info-Tanke". Auf diesem Gelände darf die Freie Evangelische Gemeinde Offenburg (FEG) ihre Tiny Church bauen. (Bilder: Matthias Jundt)

Noch steht sie unscheinbar auf dem Gelände einer alten Tankstelle in Offenburg am Freiburger Platz ganz in der Nähe des Bahnhofs. Bald aber sollen in ihr Gottesdienste, Andachten, vielleicht Trauungen und mehr abgehalten werden – die Rede ist von der Tiny Church.

Die kleine fahrbare Kirche wird derzeit von den Mitgliedern der Freien Evangelischen Gemeinde Offenburg (FEG) gebaut. Gezeigt wird sie auf der NEW HOUSING – Europas größtem Tiny House Festival – vom 30. Juni bis 2. Juli.

Sylvia Kärcher hält den Bauplan der Tiny Kirche in den Händen
Sylvia Kärcher hat die kleine Kirche geplant . Die gelernte Zimmerin studiert Theologie dual und verantwortet den Bau.

Zimmerin und Theologin

Verantwortlich für den Bau ist Sylvia Kärcher. Die 32-jährige Zimmerin hat 2012 ihren Gesellenbrief gemacht. Seit 2020 studiert sie dual Theologie in Freiburg (ab September befindet sich die private Uni in Karlsruhe) und arbeitet bei der FEG. „Ich habe schon zwei Tiny Houses gebaut – eines in der Türkei und das andere in Brandenburg“, sagt Kärcher.

Nun betreut sie die Tiny Church in Offenburg. „Die Idee für die Minikirche hatte unser Pastor Matthias Graf. Er hatte eine Tiny Church auf Facebook gesehen. So war die Idee geboren“, erzählt die Studentin weiter. Das war im Juli 2020. Ein Jahr später wurde die Idee in die Gemeinde getragen. Ob die Kirche wirklich gebaut wird, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Kärcher: „Wir hatten uns ein Ziel gesetzt. Wenn bis Ende Oktober 2021 zwei Drittel der Spenden zusammengekommen waren, würden wir die Church bauen. Andernfalls hätten wir das Projekt gar nicht begonnen.“ Und die Spenden kamen zusammen – also ging es los.

Einblick in die Tiny Church
Für einem Infotag Anfang Mai in Offenburg wurde die Tiny Church so ausgestattet, wie sie mal aussehen könnte. Ziel ist es, dass die Kirche mal mit, mal ohne Stühle bestückt werden kann.

Spendensammlung

Zu Beginn wurden, so Kärcher, 10.000 Euro veranschlagt. Weil die Preise für Holz – die Tiny Church besteht fast zu 100 Prozent aus diesem Material – seither aber kräftig angestiegen sind, wird der Bau teurer. „Allein der Anhänger und die Fenster kosten zusammen schon 5000 Euro“, sagt Kärcher. Die Fenster sind spezielle, die auch in Autos verbaut sind. Sie müssen besonders resistent sein und dürfen bei einem Aufprall nicht springen.

Gebaut wird an der Tiny Church jeden zweiten Mittwoch und an einem Samstag pro Monat. Freiwillige der etwa 50 Mitglieder fassenden Gemeinde, kommen dann zusammen, um da mitzuhelfen, wo sie mithelfen können. Wer spenden will, findet HIER weitere Infos darüber.

Mitglieder der Gemeinde helfen beim bearbeiten des Holzes
Mitglieder der Gemeinde helfen mit, dass aus der Idee Tiny Church bald Realität wird.

Das sind die Maße der Kirche

Den Entwurf zur Kirche hat Kärcher entwickelt. Das Gotteshaus ist im Innenraum drei Meter lang, an der Spitze vorne kommen 70 Zentimeter dazu. Die Breite beträgt etwa 2,30 Meter und die Veranda, die außerhalb des Innenraums ist, ist 2,40 Meter breit und 1,20 Meter lang. Der Trailer, auf dem dir Kirche steht, hat eine Höhe von etwa 70 Zentimetern. Wenn der Raum bestuhlt ist, passen etwa acht Menschen rein. Ohne Bestuhlung finde bis zu zwölf Menschen in der Tiny Church Platz.

leerstehender Innenbereich der Tiny Church
Wozu soll die Tiny Church mal verwendet werden? Dazu gibt es bereits einige Überlegungen. Neben Andachten und Trauungen gibt es schon eine Anfrage für eine Silent Disco.

Zweck der Tiny Church

Doch, weshalb baut die Freie Evangelische Gemeinde Offenburg überhaupt die Tiny Church? „Tatsächlich war das lange unklar. Wir werden die Kirche für verschiedene Dinge nutzen. Der Raum kann als Andachts- oder Gebetsraum dienen. Er kann auch in der Seelsorge als ‚Raum der Stille‘ eingesetzt werden. Wir wollen verschiedene Orte in und um Offenburg anfahren, vielleicht Bürgerfesten sein. Es gibt sogar schon erste Anfragen, etwa für das Stadtteilfest oder für eine Silent Disco.“, sagt Kärcher.

Generell aber will die FEG Menschen mit der Tiny Church Gott näherbringen. Dabei gehe es aber gar nicht darum, Mitglieder für die eigene Gemeinde zu gewinnen.

ausgestatteter Innenbereich der Tiny Church
So könnte die Kirche aussehen, wenn sie fertig ist.

Tiny Church auf der NEW HOUSING

Wer mehr über das Projekt erfahren will, kann das auf der NEW HOUSING vom 30. Juni bis 2. Juli in der Messe Karlsruhe sein. Neben Informationen rund um das Projekt, werden Mitglieder der Gemeinde so wie Sylvia Kärcher selbst vor Ort sein: „Und hoffentlich haben wir bis zur Messe die Zulassung für die Tiny Church erhalten und die Kirche bis dahin fertig gebaut.“

2023-05-03
Diese Bands sorgen für Stimmung im Musikdome

Die NEW HOUSING bietet in diesem Jahr noch mehr Festival-Charakter. Passend dazu werden an den drei Öffnungstagen, 30. Juni sowie 1. und 2. Juli, hervorragende Musikerinnen und Musiker für ordentlich Stimmung sorgen – und das sind sie.

Musiker Bley
Bley wird bei der NEW HOUSING mit seiner Musik und gemeinsam mit Chantal Torres für echte Festivalstimmung sorgen. (Bild: Bley)

Von Indie bis Rap

Den Auftakt machen Chantel Torres und Bley am Freitag, 30. Juni, von 12 Uhr bis 14.30 Uhr. Bley ist Newcomer und kommt aus Pforzheim. Seine Musik orientiert sich eigenen Angaben zufolge an Bands wie Provinz, AnnenMayKantereit und Mayberg. Bley ist in den Musikbereichen Indie, Pop und teilweise auch Rap zu Hause. Derzeit arbeitet Bley an der Veröffentlichung seiner ersten Singles, die unter anderem in Kollaboration mit der Musikerin Chantel Torres entstanden sind.

Chantel ist zweisprachig aufgewachsen und wechselt in ihrer Musik gerne zwischen deutschen und englischspragiem R’nB, Soul und Pop. Ihre selbstgeschriebenen Lieder begleitet sie oft mit einer Gitarre, einem Klavier oder einer Ukulele. Am liebsten singt sie Balladen.

Hannah Mannherz hat kurze dunkle Haare. Sie blickt auf dem Foto direkt in die Kamera. Das Bild von aus einer Perspektive aufgenommen, die unterhalb von Mannherz' Gesicht ist.
Hannah Mannherz macht seit ihrem 12. Lebensjahr Musik. Nun ist sie Anfang 20 und hat bereits ihre erste EP veröffentlicht. (Foto: Hannah Mannherz)

„Nie wirklich allein“

Weiter geht es mit Hannah Mannherz. Die Musikerin tritt am 1. Juli von Mittag bis 14.30 Uhr auf. Mannherz ist Anfang 20 und schreibt eigene Songs seit ihrem zwölften Lebensjahr. Aufgewachsen ist sie in Bruchsal. Musikalisch beschäftigt sie sich mit Themen wie mentale Gesundheit, Einsamkeit und Feminismus. Im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte sie ihre erste EP „Nie wirklich allein“. Aktuell wohnt Mannherz in Hamburg und studiert dort Gesang und Songwriting. Das Musikgenre, das sie bedient, ists Deutschpop mit Hip-Hop und Elektro-Elementen. Auf der NEW HOUSING wird sie es musikalisch etwas ruhiger angehen lassen.

„Ich freue mich sehr am 1. Juli auf dem Tiny House Festival zu spielen, da ich mit einer guten Atmosphäre rechne. Die Menschen, die kommen, sind neugierig auf neue Arten zu leben und ich denke, das schafft eine gute Basis, um sich auszutauschen und gemeinsam mit guter Musik eine gute Zeit zusammen auf dem Festival-Gelände zu verbringen“, sagt Mannherz. Die Idee, den eigenen Wohnraum auf das Nötigste zu beschränken, um flexibel bleiben zu können, findet die Musikerin sehr spannend. Sie könne sich ebenfalls gut vorstellen, vielleicht in ein paar Jahren diese Form des Wohnens auszutesten.

Daniel Martinez
Daniel Martinez tritt mit Radiosoul Acoustic bei der NEW HOUSING auf. (Bild: Daniel Martinez)

Den musikalischen Abschluss der NEW HOUSING macht am 2. Juli, ebenfalls von 12 Uhr bis 14.30 Uhr, Daniel Martinez mit Radiosoul Acoustic. Die Gruppierung spielt Klassiker der 70er- und 80er-Jahre aus den legendären Detroiter Motown-Studios. Dazu kommen Funknummern aus den 90er-Jahren sowie aktuelle Chartshits.

Martinez freut sich, auf der NEW HOUSING auftreten zu können: „Ich halte die Idee von einem Tiny House für sehr innovativ. Nicht nur, weil die Bau- und Unterhaltskosten sehr gering sind, sondern auch, weil unserer Umwelt etwas Gutes getan wird. Das Leben in einem Tiny House benötigt viel weniger Ressourcen.“

Weitere Informationen zur NEW HOUSING finden Sie unter: www.new-housing.de

2023-04-26
Fotoausstellung zeigt Tiny-House-Bewohnende hautnah
Eine Person ist von hinten zu sehen. Sie blickt in die Ferne. Dort sind viele Bäume und ihr kleines Häuschen zu sehen.
Deutschlandweit hat Ludolf Dahmen Tiny-House-Bewohnerinnen und -Bewohner besucht und diese porträtiert. (Bilder: Ludolf Dahmen)

Egal ob allein lebend, zu zweit oder im Familienbund – Tiny-House-Bewohnende sind so verschieden wie ihre Häuser. Was Menschen, die sich für ein Leben im Minihaus entschieden haben, unterscheidet und wo sie sich ähnlich sind, hat Ludolf Dahmen herausgearbeitet – in Form von Fotografien. Während der NEW HOUSING vom 30. Juni bis 2. Juli wird der Kölner Fotograf seine Porträts erstmals ausstellen.

Auf einer grünen Wiese steht ein kleines Haus. Es hat ein Dach und eine Glasfront. Im Türrahmen steht der Bewohner. Auf dem Dach des Hauses sind Solarpanelen angebracht.
Dieses drehbare Haus und sein Bewohner sind auf dem Titel der Kleiner-Wohnen-Spezialausgabe mit dem Titel "Inside Out", das die Portraits von Dahmen zeigt.

„Der Zeitmillionär“

„Es gab vor einiger Zeit eine Aktion unseres Berufsverbands mit dem Titel ‚Ein Tag Deutschland‘. An diesem Tag waren 500 Fotografen zeitgleich losgezogen, um zu fotografieren. Über einen Bekannten bekam ich den Tipp, einen Tiny-House-Bewohner abzulichten“, sagt Dahmen. Die Geschichte lief unter dem Titel „Der Zeitmillionär“. „Es ging mir zuerst um einen reduzierten, minimalistischen Lebensstil an sich. Durch die Geschichte wurde ich aber letztlich aufmerksam auf das Thema Tiny Houses“, so Dahmen weiter.

Ein Mann und eine Frau sitzen auf Stühlen mittel in einem Wald. Um sie herum ist viel Grün und sind einige Bäume.
Ein Leben mit der Natur - das ist ein Aspekte, der Dahmen am Tiny-Haus-Leben besonders beeindruckt.

Das „reduzierte Leben in der Natur“ habe den 49-Jährigen seither nicht losgelassen. Und als die Coronazeit kam und die Aufträge zurück gingen, nahm sich Dahmen die frei gewordene Zeit und startete das Projekt Tiny-House-Porträts.

„Die größte Herausforderung bestand zunächst darin, an Menschen zu gelangen, die auch wirklich permanent in den Minihäusern leben. Der Durchbruch kam letztlich nach einer Rundmail, die ich an Freunde, Kollegen und andere Menschen geschrieben hatte“, erzählt der diplomierte Fotodesigner und Bildjournalist.

Unterwegs in ganz Deutschland

Fortan reiste Dahmen durch Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und auch in den Schwarzwald und besuchte Tiny-House-Bewohnende. Mit am meisten beeindruckt war er von einem bestimmten Minihaus: „Der Bewohner ist ein genialer Kopf und Tüftler. Sein Haus ist sechs Meter hoch und hat eine Glasfront. Und das Haus kann sich drehen. Wenn er möchte, dreht er es immer nach der Sonne. Sich so etwas auszudenken und ganz alleine zu bauen war sehr beeindruckend.“

Zu sehen ist ein Tiny House in der Nacht. Im Innneren brennen Lichter. Man sieht einen dunkelblauen Himmel über dem Haus.
Mit dem "Zeitmillionär" fing für Dahmen alles an. Er war der erste Tiny-House-Bewohner, den der Kölner Fotograf ablichtete.

Das Bild dieses Minihäuslebauers ziert auch das Titelbild des Magazins, in dem Dahmen seine Fotoreportage veröffentlicht hat. „Eigentlich wollte ich ein Buch herausbringen. Ich kam mit dem Kleiner-Wohnen-Magazin in Kontakt und wir beschlossen aus meinen Fotos eine Spezialausgabe des Magazins mit dem Titel ‚Inside Out‘ zu machen“, erzählt der Fotograf weiter.

Zu sehen ist ein Minihaus von Innen. EIne Frau mit einem blauen Oberteil steht in der Küche. Im Vordergrund stehen Pflanzen.
Die Fotos zeigen auch das Innere der Minihäuser.

Spannend fand es Dahmen auch herauszufinden, wie Familien in Tiny Houses leben. Eine solche fand er: „Der Vater baut beruflich Minihäuser. Für seine Familie hat er ein solches konzipiert. Es ist 45 Quadratmeter groß, hat zwei Stockwerke und wurde auf einem alten Schausteller-Trailer erbaut. Es war interessant herauszufinden, wie eine ganze Familie auf engstem Raum lebt.“

Erste Ausstellung

Wie diese Familie, der Mann mit dem drehbaren Haus und weitere Bewohner von Tiny Houses in ganz Deutschland leben, können Besuchende der NEW HOUSING von 30. Juni bis 2. Juli selbst in der Messe Karlsruhe herausfinden. „Es wird das erste Mal sein, dass ich die Bilder ausstelle“; sagt Dahmen. Für eine Ausstellung hatte er noch nicht den richtigen Ort gefunden – bis jetzt. Der Fotograf selbst wird voraussichtlich am Wochenende des Festivals vor Ort sein.

Einen Teil der Fotos können Sie HIER ansehen. Weitere Informationen zur NEW HOUSING finden Sie unter: www.new-housing.de.

2023-04-25
Ein ganzes Festival (fast) für dich allein

Etwa 50 Ausstellende und über 30 Tiny Houses erwarten die Besuchenden bei der NEW HOUSING in diesem Jahr. Wer im Vorjahr schon in der Messe Karlsruhe war, weiß, dass Europas größtes Tiny House Festival etliche Besuchende anzieht. Aus diesem Grund wird es in diesem Jahr eine Premiere geben: den Pre Opening Day!

Auf 200 Tickets begrenzt

Dieser wird am 29. Juni, also einen Tag vor dem eigentlichen Beginn der NEW HOUSING, stattfinden. Das Besondere: Für den Pre Opening Day wird es nur 200 Tickets geben. Inhaberinnen und Inhaber eines solchen Tickets können damit schon vor dem eigentlichen Start des Festivals in exklusiver Atmosphäre entspannt die neuesten Trends im Minihaus-Segment anschauen, mit Ausstellenden ins Gespräch kommen und sich inspirieren lassen.

Das Ticket für den Pre Opening Day berechtigt zum Eintritt ab 13 Uhr am Donnerstag, 29. Juni, sowie an den folgenden drei Festivaltagen. Außerdem gibt es ein Freigetränk an der Tiny Bar und kostenfreies Parken an allen Veranstaltungstagen obendrauf.

„Mit dem Pre Opening Day regieren wir auf das enorme Interesse an der NEW HOUSING im vergangenen Jahr. Wir möchten Interessierten so die Möglichkeit geben, sich gezielter, ausführlicher und intensiver informieren zu können. Persönlichere Gespräche - sei es privater oder auch gewerblicher Natur - mit den Ausstellenden sind so außerdem möglich“, sagt Ramona Jonait, Projektleiterin der NEW HOUSING.

Gebucht werden kann das Pre-Opening-Ticket online HIER. Neben dem neuen Angebot gibt es für die NEW HOUSING die Tageskarte, das Happy-Hour-Ticket und das 3-Tages-Ticket.

2023-03-13
Von AL-KO über Schwörer Haus bis zur Ethikbank: Diese Hersteller sind bei der NEW HOUSING 2023 dabei

Rund 50 Aussteller werden bei der NEW HOUSING – Europas größtem Tiny House Festival – in der Messe Karlsruhe von 30. Juni bis 2. Juli vor Ort sein. Dabei präsentieren sie ihre Produkte und Dienstleistungen und liefern so Interessierten und Minihausbewohnern den optimalen Einblick in die Szene.

Unter den Ausstellenden sind namenhafte Hersteller der Branche. Dabei ist etwa die Alois Kober GmbH, besser bekannt als AL-KO. Das 1931 im bayrischen Großklötz bei Günzburg gegründete Unternehmen betreibt weltweit 25 Standorte und beschäftigt rund 1800 Mitarbeitende. Neben Gartengeräten sowie Bauteilen für die Automotive-Sparte, stellt AL-KO auch hochwertige Fahrgestelle für Tiny Houses auf Rädern her. Wie diese aussehen, welche Vorteile sie bieten und was sie kosten, können NEW-HOUSING-Besuchende live vor Ort erfahren.

Wöhltjen und Schwörer Haus vor Ort

Um Fahrgestelle nutzen zu können, braucht es zunächst aber ein Minihaus – beispielsweise von Tiny House by Wöhltjen. Der traditionelle Handwerksbetrieb aus Niedersachsen plant und baut die kleinen Häuser nach den individuellen Wünschen ihrer Bewohnenden. Wöhltjen wird ebenso auf der NEW HOUSING sein, wie der Mitbewerber Schwörer Haus von der Schwäbischen Alb. Der Fertighaushersteller baut Eigenheime vom Einfamilienhaus über das Bungalow bis hin zu Flying Spaces. Diesen Begriff nutzt Schwörer, um Kleinstwohnformen jeglicher Art – ob ein Tiny Office, ein Ferienhaus oder ein Tiny House als Hauptwohnsitz – zu bezeichnen.

Genau so wie konventionelle Häuser, benötigen auch ihre kleinen Artgenossen eine funktionierende Haustechnik. Wie Tiny Houses geheizt, gekühlt und gelüftet werden können, welche Systeme es gibt, was für welche Bewohnenden am geeignetsten ist, präsentiert das hessische Unternehmen Viessmann.

Ethikbank erstmals auf der New Housing

Besuchende der NEW HOUSING 2023 können neben Häusern, Zubehör, Heizsystemen und mehr auch erstmals eine mögliche Finanzierung eines Tiny Houses direkt in der Messe Karlsruhe klären. Denn: Erstmals wird die Ethikbank vom 30. Juni bis 2. Juli vor Ort sein. Sie ist eigenen Angaben zufolge eine ethisch-ökologische Direktbank. Das Geld der Kunden werde nicht in Unternehmen investiert, die im Bereich der Rüstung und Atomkraft aktiv sind oder die Kinderarbeit zulassen. Außerdem müssen sich Unternehmen, in die die Ethikbank investiert, aktiv für eine nachhaltige Wirtschaftsweise engagieren.

Neben namenhaften Herstellern, wird während des Tiny House Festivals auch der Tiny-House-Verband vor Ort rund ums Thema informieren. Der Verband wird an seinem Stand dabei mit elf Vereinen so viele Vertreter der Branche wie noch nie repräsentieren.

Weitere Informationen zur NEW HOUSING finden Sie unter: www.new-housing.de

2023-02-28
Premiere auf der NEW HOUSING: Live-Podcasts im Expertenforum

Sie sind informativ und unterhaltsam, jeder hat sie in der Hosentasche dabei und man kann sie konsumieren, wenn man möchte – die Rede ist von Podcasts. Auch über Tiny Houses gibt es welche und zwei werden live auf der NEW HOUSING, die vom 30. Juni bis 2. Juli in der Messe Karlsruhe stattfindet, aufgenommen.

Caro steckt ein Grundstück für ein Tiny House ab.
Caro steckt ein Grundstück für ein Tiny House ab.

Die Gastgeber der Folgen werden Chris und Caro von „tinyon“ sein. Die beiden sindTiny-House-Bewohner und veröffentlichen seit knapp einem Jahr regelmäßig Podcasts rund um die Minihäuser. „Die Entscheidung für ein Leben im Tiny House ist für uns mehr als reduziertes Wohnen. Sie steht für mehr Bewusstheit und Nachhaltigkeit über unsere 42 Quadratmeter hinaus“, sagen die beiden.

Chris und Caro waren schon auf der NEW HOUSING 2022 zu Gast.
Chris und Caro waren schon auf der NEW HOUSING 2022 zu Gast.

Auf der NEW HOUSING werden sie im Forum, in dem Experten der Branche über alles Wissenswerte zum Thema sprechen, erzählen, wie die beiden ins Tiny House fanden. Chris Klerner und Caro Werner erläutern, welche Hürden es auf dem Weg ins kleine Eigenheim gab, worauf Interessierte achten sollten und über vieles mehr.

„Im tinyon-Podcast wollen wir für den erfolgreichen Weg ins eigene Tiny House inspirieren. Deshalb sprechen wir regelmäßig über verschiedene Hausmodelle, beleuchten interessante Grundstücksprojekte und schaffen eine Plattform auf der Bewohnende ihre Erfolgsgeschichte berichten. Zudem teilen wir regelmäßig wertvolle Erkenntnisse von unserem eigenen Weg ins kleine Haus der Community“, so Chris und Caro weiter.

Schon 2022 auf der NEW HOUSING

Die NEW HOUSING als Ort für die Live-Podcasts kommt nicht von ungefähr, schon im vergangenen Jahr waren die beiden zu Gast in der Messe Karlsruhe: „Die NEW HOUSING ist die perfekte Möglichkeit, um seine häufig rosaroten Interneteindrücke mit einem tatsächlichen Erleben der Minihäuser abzugleichen. Es bietet damit die perfekte Chance, um noch besser abzuwägen, ob ein bewusst reduziertes Leben infrage kommt und wie der erste Schritt dahin aussehen kann.“

Chris und Caro betreiben seit knapp einem Jahr den Podcast
Chris und Caro betreiben seit knapp einem Jahr den Podcast "tinyon".

Informationen darüber, wann Chris und Caro auf der Bühne im Expertenforum der NEW HOUSING 2023 sein werden und wo Interessierte die beiden Minihausbewohnenden vor und nach den Bühnenauftritten finden können, gibt es auf der NEW HOUSING Website.

2023-02-16
„Je weniger man besitzt, desto freier fühlt man sich“ – Michele Paldino über sein Leben im Tiny House und den Kampf mit dem Winter

Seit drei Jahren lebt Michele Paldino in seinem Tiny House in Waldbronn. Bereut hat er es noch keinen Tag, nur auf die kalte Jahreszeit könnte er verzichten. Auch auf der NEW HOUSING in Karlsruhe – Europas größtem Tiny House Festival – wird der 55-Jährige vor Ort sein, um für die „Lebensphilosophie“ zu werben.

Alles begann mit einem Hausboot

„Vor 30 Jahren hatte ich mal ein Angebot für ein Hausboot. Das war immer mein Traum, leider funktionierte das nicht“, erzählt Paldino. Der Wunsch nach einem minimalistischen Lebensstil verließ den gebürtigen Hamelner aber nie. Nachdem er aus privaten Gründen 2003 den Weg in die Pfalz gefunden und irgendwann in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung gelebt hatte, machte sich 2016 erneut der Wunsch nach mehr Übersichtlichkeit bemerkbar.

„Der Minimalismus ist wie ein roter Faden. Irgendwann landet man bei einem reduzierten Leben und beim Tiny House“, sagt Paldino. Ende 2018 gab es den Bauauftrag für sein eigenes Minihaus, im Mai 2019 wurde es geliefert und am 1. Februar 2020 zog der 55-Jährige letztlich in seine eigenen 17 Quadratmeter Fläche und 55 Kubikmeter Raumvolumen. Zuvor hatte er über zwei Jahre nach einem geeigneten Stellplatz gesucht.

Michaele Paldino ließ sein Haus von einem Wagenbauer bauen, den er über Ebay Kleinanzeigen gefunden hatte. Das Häuschen ist einem alten Zirkuswagen nachempfunden. Das Haus kostete vor fünf Jahren 25.000 Euro und wurde mit komplettem Anbau sowie einem Anschluss für Wasser und Strom und einer Küche geliefert. Den Rest, wie den Fußboden, das Handwaschbecken, die Dusche et cetera, baute Paldino selbst ein. Dadurch konnte er sich etwa 7000 Euro einsparen.
Michaele Paldino ließ sein Haus von einem Wagenbauer bauen, den er über Ebay Kleinanzeigen gefunden hatte. Das Häuschen ist einem alten Zirkuswagen nachempfunden. Das Haus kostete vor fünf Jahren 25.000 Euro und wurde mit komplettem Anbau sowie einem Anschluss für Wasser und Strom und einer Küche geliefert. Den Rest, wie den Fußboden, das Handwaschbecken, die Dusche et cetera, baute Paldino selbst ein. Dadurch konnte er sich etwa 7000 Euro einsparen. (Bilder: Michele Paldino)

Das Leben auf überschaubarem Platz hat Paldino nie bereut: „Ich war vom ersten Augenblick angefixt“, sagt er. Die Uhren, so der Minimalist, ticken im Tiny House langsamer: „Egal wie schlecht der Arbeitstag war, sobald ich in meinem Häuschen bin, bin ich wieder gut gelaunt.“

Tiny-House-Leben als "Lebensphilosophie"

Durch den neuen Wohnort hat sich für Paldino vieles geändert: „Weil das Leben an sich günstiger geworden ist, konnte ich meine Wochenarbeitszeit von 40 auf 32 Stunden reduzieren. Ich achte sehr darauf, dass ich mich nicht zumülle. Ich finde: Je weniger man besitzt, desto freier fühlt man sich.“ Viele Tiny-House-Bewohner in Waldbronn seien Vegetarier oder Veganer und lebten im Allgemeinen sehr umweltbewusst. Viele hätten auch kein Auto. Auch Paldino, der jetzt noch wegen seiner Arbeitsstelle auf den Pkw angewiesen ist, hat das einmal vor, er sagt: „Das Tiny-House-Leben ist eine Lebensphilosophie.“

Das Tiny House von Michaele Paldino von außen. Es ist in seiner Form einem alten Zirkuswagen nachempfunden. Die Fassadenfarbe ist ein dunkles Weiß, das schon ins Graue geht.
Zu Paldinos Haus gehört auch eine Terrasse. Die kann er im Winter eher selten benutzen. Ab dem Frühling spielt sich das Leben auf dem Campingplatz dagegen meist draußen ab.

Zu der gehört aber auch eine für Paldino unschöne Seite: der Winter. Der könne mitunter sehr unangenehm werden: „Solange es trocken und kalt ist, geht es. Aber wenn es tagelang regnet und man zum Drinsein verdonnert ist, ist das schon nicht so schön.“ Von Oktober bis Dezember sei es ok. Wenn aber der Frühling weg ist, zögen sich der Januar, Februar und März in die Länge.

Noch Petrolium, bald etwas Neues

Und wenn es draußen kalt ist, muss es drinnen warm sein. Paldino heizt aktuell noch mit einem Petrolium-Ofen. Davon will er aber weg: „Man kann den Ofen nie alleine anlassen. Über Weihnachten war ich einige Tage nicht zu Hause. Als ich wieder kam, hatte ich minus sechs Grad im Häuschen.“ Andere Tiny-Häusler in Waldbronn haben Solarpanels auf dem Dach und sind von etwa Ende März bis Oktober quasi autark. Wiederum andere nutzen Pelletöfen. Die Preise für Pellets lagen, so Paldino, vor der wegen Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine entstandenen Inflation bei 270 bis 320 Euro pro Tonne. Nun sei der Tonnenpreis bei 570 bis 580 Euro.

Für den kommenden Winter möchte er eine Split-Klimaanlage einbauen. Die funktioniere per Strom. Nachts nutzt er eine Infrarotheizung. Auch die läuft per Strom. Dennoch spare er jetzt im Vergleich zu den 80 Euro Gaskosten monatlich zuvor immer noch einiges. Ohnehin seien die geringeren Kosten fürs Tiny House, sagt Paldino offen, auch ein Grund für den Umzug ins minimalistische Leben gewesen. Gedämmt wird sein Minihaus übrigens mit Mineralwolle. Andere Bewohner nutzen Schafs- oder Holzwolle. Letztere besteht aus gepressten Holzplatten.

Tiny House von innen
Tiny Houses sind immer sehr individuell gestaltet - außen und innen. Paldino ist begeisterter Musiker, entsprechend hat er sein Minihaus an seinen Lebensstil angepasst. Seine Küche ist dagegen eher klein gehalten.

Trotz der Schwierigkeiten im Winter, ist Paldino ein überzeugter Tiny-Häusler – und das auch, weil irgendwann wieder der Frühling kommt: „Sobald es etwas wärmer wird, sind hier alle wieder am Werkeln.“ Auch der 55-Jährige weiß schon genau, was er bei steigendem Temperaturen machen wird: „Ich muss die Silikonnähte am Haus austauschen. Die sind die ganze Zeit der Witterung ausgesetzt und brauchen eine Erneuerung. Die Holzterrasse muss geölt werden, die Fassaden brauchen eine neue Lasur. Zudem kommen kleinere Reparaturen.“

Paldino zu Gast auf der NEW HOUSING ENDE JUNI

Michele Paldino ist seit drei Jahren glücklich in seinem Tiny House. Um noch mehr Menschen vom minimalistischen und ressourcenschonenden Lebensstil zu begeistern, engagiert er sich auch im Tiny-House-Verband. Sowohl dieser, als auch Paldino werden vom 30. Juni bis 2. Juli auf der NEW HOUSING in der Messe Karlsruhe sein.

Weitere Infos zum Tiny House Festival gibt es HIER.Tickets gibt es HIER.

2023-02-07
NEW HOUSING 2023: Jetzt Tickets für Europas größtes Tiny House Festival sichern

Groß, größer am größten? Das war einmal. Heute geht es angesichts eines sich immer weiter aufheizenden Klimas um Minimalismus, Ressourcensparen und Nachhaltigkeit. Einen Beitrag dazu liefern Tiny Houses und andere alternative Kleinwohnformen. Die NEW HOUSING – Europas größtes Tiny House Festival – widmet sich genau diesem Thema. In diesem Jahr findet die NEW HOUSING vom 30. Juni bis zum 2. Juli auf dem Karlsruher Messegelände statt – und Tickets dafür können nun erworben werden.

Ein Tiny House aus Holz steht am rechten Bildrand. Das Haus steht auf einer Wiese, diese gehört zum Atrium der Messe, das von den Messehallen umgeben ist. Zu sehen sind außerdem etliche Menschen, die sich das Haus anschauen oder sich unterhalten.
Mit 50 Ausstellenden und rund 30 verschiedenen Minihäusern ist die NEW HOUSING in Karlsruhe das größte Tiny House Festival Europas. (Bild: Lars Behrendt)

Besuchende haben dann die Möglichkeit, mit 50 Ausstellenden verschiedener Kleinwohnformen aus Deutschland, der Türkei und anderen Ländern ins Gespräch zu kommen und rund 30 verschiedene Tiny Houses vor Ort zu besichtigen sowie hautnah zu erleben. Gezeigt werden Tiny Houses on Wheels sowie Minihäuser bis zu zirka 50 Quadratmetern. Ebenfalls zu besichtigen sein werden Tiny Houses in der Modulbauweise. Das sind Häuser, die sich je nach Wunsch, Bedarf und Lebenssituation einfach erweitern und wieder reduzieren lassen.

Eine Frau sitzt auf einem Bett in einem Tiny House. Ein Mann steht vor ihr. Beide lächeln.
Besuchende können die Minihäuser besichtigen und sich über Themen wie Inneneinrichtung, Heizen und mehr informieren. (Bild: Jürgen Rösner)

Die NEW HOUSING bietet für künftige Hausbesitzende und solche, die sich unverbindlich informieren wollen, die Möglichkeit, sich Häuser hautnah anzuschauen. Auch Themen wie die Grundstückssuche und die Finanzierung der Häuschen können im Rahmen der Messe erörtert und geklärt werden. Aber auch Menschen, die schon Tiny Houses besitzen, sind auf der NEW HOUSING richtig. Sie erhalten den besten Einblick in Erweiterungs- und Optimierungsmöglichkeiten und können durch den Austausch mit Gleichgesinnten neue Ideen fürs Eigenheim sammeln.

Im Vordergrund sind etliche Menschen. Sie stehen in einer Halle. An der Glaswand der Halle befindet sich ein großer Bildschirm, auf dem NEW HOUSING steht.
Im Expertenforum der NEW HOUSING berichten Tiny-House-Bewohner und andere Akteure über alles Wissenswerte zu verschiedenstens Kleinwohnformen. (Bild: Lars Behrendt)

Ausstellende wie Tischler, Innenausstatter, Anbieter von Sanitäranlagen oder erneuerbarer Energiegewinnungssysteme sowie Vertriebspartner oder Vereine haben auf der NEW HOUSING die beste Chance, mit potenziellen und interessierten Kunden ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und auszutauschen. Denn: Die NEW HOUSING ist DER Treffpunkt der Tiny House Community!

Expertenforum in der Aktionshalle

Wie lebt es sich in einem Tiny House? Wie funktionieren die sanitären Anlagen? Wie wird geheizt und was passiert eigentlich bei Regen? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen des Forums geklärt. In der Aktionshalle. Dort sprechen Bewohner alternativer Kleinwohnformen über ihre Erfahrungen, geben vertiefende Einblicke in ihre Leben und stehen auch im Nachgang für weitere Gespräche zur Verfügung. Experten für die Grundstückssuche, Finanzierung und den Bau von Minihäusern informieren darüber hinaus in Fachvorträgen, woran künftige Mitglieder der Tiny House Community denken sollten.

Das BIld zeigt einen Überblick über das bewieste Atrium der Messe Karlsuhe. Zu sehen sind einige Tiny Houses sowie etliche Besucherinnen und Besucher.
Jährlich trifft sich die Tiny House Community Europas auf dem Karlsruher Messegelände. Ausstellende kommen aus Deutschland sowie dem Ausland wie Polen, Rumänien oder der Türkei. (Bild: Lars Behrendt)

Noch mehr Festival-Charakter

Noch stärker als in der Vergangenheit präsentiert sich die NEW HOUSING 2023 mit echtem Festivalcharakter. Neben Foodtrucks sorgen ein DJ und ein gemütliches Ambiente für die passende Lounge-Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. In der Media Lounge präsentieren sich zudem Medienpartner - der perfekte Platz zum Verweilen, informieren und austauschen.

Weitere Informationen zur NEW HOUSING sowie die Möglichkeit, TIckets zu erwerben, finden Sie HIER.

Mehr zu Tiny Houses

Gegenentwurf: In einer Welt des Übermaßes, in der Ressourcen verbraucht werden und sich das Klima immer stärker aufheizt, sind Tiny Houses der Gegenentwurf. Die kleinen Häuschen von 15 bis 50 Quadratmetern bieten alles, was ein Mensch braucht – aber nicht mehr, als notwendig ist.

Platzwunder: Wegen ihrer geringeren Größe müssen Tiny Houses und deren Einrichtung gut durchdacht sein. Originelle, individuelle und raffinierte Möbelkonstruktionen sind daher fester Bestandteil der kleinen Häuser. Diese werden so zu echten Platzwundern und Meistern der Multifunktionalität.

Ökologischer Fußabdruck: Während für den Bau eines Tiny Houses weniger Ressourcen verwendet werden als für den eines konventionellen Hauses, bleibt auch in der Folge der ökologische Fußabdruck von Tiny-House-Bewohnern geringer. Auch muss für Tiny Houses weniger Fläche versiegelt werden – wenn überhaupt. Bei kleinen Häusern auf Rädern reduziert sich die Versiegelung nochmal deutlich. Klar ist: Weniger Fläche bedeutet weniger Belastung für die Umwelt. A propos Umwelt: Die Natur gehört selbstverständlich zu Tiny Houses dazu. Bewohner leben im Einklang mit ihrer Umwelt, der Garten ist quasi ein natürlicherTeil der Tiny-House-Fläche.

Kosten: Während der Bau eines konventionellen Hauses in Deutschland derzeit durchschnittlich zwischen 320.000 und 360.000 Euro kostet, müssen Häuslebauer für Tiny Houses wesentlich weniger ausgeben. Aufgrund der niedrigeren Fläche sind auch die Grundstückspreise sowie die Unterhaltskosten in der Folge geringer.

Mobilität und Flexibilität: Wer ein konventionelles Haus besitzt, seinen Arbeitsplatz aber wechseln möchte oder diese tut, muss mehr Aufwand oder Einschränkungen hinnehmen. Entweder, die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist örtlich stark begrenzt, oder aber der Weg zur Arbeit wird zur regelmäßigen Geduldprobe. Tiny-House-Bewohner kennen das nicht. Vor allem Houses on wheels, aber auch Modulhäuser bestechen durch ihre Flexibilität und Mobilität. Allerdings: Noch gibt es rechtliche Fragen zu klären.

Die Grundstücksfrage: Wie bei konventionellen Häusern auch, brauchen Tiny-House-Besitzer ebenso ein Grundstück mit Anschluss an das öffentliche Straßen-, Wege-, Ver- und Entsorgungsnetz. Voraussetzung dafür: der Bebauungsplan. Und hier liegt die Herausforderung, denn Bebauungspläne sind für konventionelle Wohnhäuser vorgesehen. In Bebauungsplänen legen Gemeinden fest, wie hoch ein Haus sein darf oder wie die Dachform oder Fensterart aussehen dürfen, um sich in den Ort einzufügen. Auch die Mindestgrundfläche ist zumeist Teil eines Bebauungsplans. Wer mehr als vier Monate im Jahr in einem Tiny House wohnt, muss sich außerdem an das Gebäudeenergiegesetz mit Auflagen zur Gebäudedämmung und Heizung halten. Manche Bundesländer bieten Möglichkeiten für andere Wege. In Baden-Württemberg etwa gibt es den Paragraphen 56, der „experimentelles Bauen“ zulässt. So konnte etwa in Waldbronn im Kreis Karlsruher eine Tiny-House-Siedlung entstehen. In Mühlacker wird derzeit Deutschlands bislang größte Siedlung mit 62 kleinen Häusern geplant. Und auch die Gemeinde Au am Rhein im Landkreis Rastatt liebäugelt mit einer solchen Siedlung.

Verbandsarbeit: Seit Oktober 2019 kümmert sich der Tiny-House-Verband darum, über das Thema zu informieren, als Netzwerk zu dienen, Forschung und Bildung zu unterstützen und Hilfestellung zu rechtlichen Themen zu geben. Die Messe Karlsruhe gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbands und engagiert sich seither.

2022-07-03
NEW HOUSING begeistert Tiny House Fans

Das NEW HOUSING – Tiny House Festival unterstreicht das große Interesse am Wohntrend Tiny House. Vom 01. bis 03. Juli 2022 kamen rund 7.000 Tiny House Begeisterte und damit deutlich mehr als erwartet auf Europas größtem Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe zusammen, um die Vielfalt und Bandbreite kleiner, alternativer Wohnformen zu erleben. In einem Tiny House Dorf aus 25 kleinen Häusern auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe hatten sie die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und sich bei Herstellern, Zulieferern, Selbstbauern, Vereinen und Verbänden über das Leben auf kleinstem Raum zu informieren und auszutauschen. Foodtrucks und eine Bar luden zusätzlich zum Verweilen ein.

„Das NEW HOUSING – Tiny House Festival zahlt in herausragender Weise auf den Trend zum nachhaltigen Leben ein und wirkt damit insbesondere auch hier am Standort Karlsruhe als zukunftsweisend. Als Veranstalter des Festivals und gleichzeitig als Initiator des Tiny House Verbands bringen wir die Community zusammen und setzen ein Zeichen für kluge Entwicklungen bei den Themen Bauen und Wohnen“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Projektleiter Frank Thieme ergänzt: „Durch Tiny Houses entsteht qualitätsvoller Wohnraum auf kleiner Fläche, die für klassischen Wohnbebauung nicht geeignet sind, weil sie beispielsweise nur temporär zur Verfügung stehen. Das Festival bedient hier den Trend nachhaltiger Nutzung von Flächen zur Schaffung von Wohnräumen und treibt die Entwicklung zu einem geringeren Ressourcenverbrauch und zum Einsatz innovativer Baustoffe voran.“

Herstellende von Tiny Houses trafen auf Interessierte

Auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe standen Herstellende für Fragen zur Verfügung und gaben Informationen aus erster Hand weiter an Interessierte. Mit dabei waren Ausstellende aus ganz Deutschland, darunter Marktführer wie auch Tischlereien und Start-ups, die sich mit dem Bau von Tiny Houses ein zweites Standbein aufgebaut haben.

Tischlermeister Stephan Wöhltjen unterstricht: „Ich bin überwältigt vom Zulauf und eine große Bandbreite an Besuchenden. Einerseits treffen wir hier auf Besuchende, die ganz bei Null anfangen. Auf der anderen Seite aber auch Besuchende, die schon interessiert mit viel Vorwissen herkommen, gezielte Fragen stellen und ihr Wissen noch vertiefen oder in Fachaustausch mit uns gehen. Es ist eine sehr gelungene Messe.“ Stefan Diekmann, Geschäftsführer der Heinz Diekmann GmbH und Aussteller der ersten Stunde ergänzt: „Die Entwicklung des Festivals seit 2018 ist positiv. Wir hatten viele interessierte Besucher. Sie informieren sich und kommen dann in ein paar Monaten, wenn sie ein passendes Grundstück finden, zu uns und bestellen ein Tiny House.“

Innenarchitektin Bianca Gärtner von Tiny House Wohnträume war mit ihrem Start-up zum ersten Mal in Karlsruhe mit dabei und zeigt sich sehr zufrieden: „Wir haben einige Interessenten und eine Besucherin wird bereits in den kommenden Wochen von Wiesbaden zu uns ins ostfriesische Leer kommen, um sich individuell ein Tiny House planen zu lassen.“

Erstmals präsentierten sich auch Ausstellende aus dem europäischen Ausland, unter anderem aus Lettland, Polen und Belgien. Orhun Şimşek, Business Development Manager beim türkischen Aussteller Mooble House sagt: „Wir sind wirklich froh, hier zu sein, denn wir glauben, dass dies die wichtigste und bedeutendste Messe für Tiny Houses in Europa ist. Wir haben schon auf vielen anderen Messen als Aussteller teilgenommen, aber hier treffen sich alle Unternehmen und Communities. Es war wirklich wichtig für uns, hier auszustellen, weil wir jetzt mit den Endkunden in Kontakt kommen konnten und von ihnen wertvolle Rückmeldungen erhalten haben.“

Neu in 2022 gab es außerdem eine Infomeile im Eingangsbereich der Messe mit einer Vielzahl an Beratungsangeboten für zukünftige Tiny House Bewohner sowie Zulieferer und Ausstatter. Dort präsentieren unter anderem regionale Tiny House Vereine und der Tiny House Verband ihre Arbeit und standen bei Fragen tatkräftig zur Seite. Regina Schleyer, Vorstandsvorsitzende des Tiny House Verbands, der strukturell über 2.000 Mitglieder im deutschsprachigen Raum vertritt, sagt: „Das Besucheraufkommen ist wirklich überwältigend. Das Interesse ist sehr groß, die Menschen sind sehr aufgeschlossen und interessiert am Verband. Es ist uns gelungen, darzustellen, welche lokalen Angeboten in den Vereinen bundesweit entwickelt werden. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit der Messe, ein voller Erfolg.“

Live und in Farbe: Tiny Houses überzeugen Besuchende

Die Besuchenden reisten aus ganz Deutschland und über die Landesgrenzen hinweg nach Karlsruhe an, um sich zu kleinen alternativen Wohnformen zu informieren. Sie schätzen insbesondere die Möglichkeit, mit den Herstellenden in persönlichen Kontakt zu treten und die Tiny Houses vor Ort zu besichtigen. Die Kombination aus lockerer Festivalatmosphäre mit Foodtrucks und Plattform für Austausch und Networking kam bei den Besuchenden sehr gut an.

Angelika und Günter Geys aus Wolfartsweier zeigen sich zufrieden mit dem Messeangebot: “Wir haben uns fast alle Häuser angeschaut und hilfreiche Informationen bekommen. Es sind sogar zwei Häuser dabei, die uns sehr gut gefallen. Jetzt sind wir nur noch auf der Suche nach Grundstücken, dann werden wir bei Herstellern einen Termin ausmachen und nicht mehr nur davon träumen.“ Steffi Seibert aus dem unterfränkischen Unterelsbach ergänzt: „Wir haben schon ein Tiny House gebaut und wollen hier schauen, was es noch für Möglichkeiten gibt. Wir werden auch auf jeden Fall wieder kommen und das Festival weiterempfehlen.“ Anke Bruske aus Berlin begeisterte insbesondere das Interior Design der Tiny Houses: „Es war sehr interessant, wie die Häuser von innen ausgestattet sind. Es gab viele gute Ideen auch für ältere Menschen, wie zum Beispiel Hubbetten.“

Treffpunkt für Tiny House Community

Das Vortragsprogramm zum Festival ergänzte die Ausstellung und bot Einblicke in erfolgreiche Selbstbaugeschichten, Themen wie Autarkie, Nachhaltigkeit und Stellplatzsuche ebenso wie informative Literatur. Themenrelevante Fachvorträge mit Experten gaben Tipps und Tricks sowie Erfahrungen innerhalb der Tiny House Community weiter.

Mit dabei war unter anderem Tiny House Architektin Anne Kozlowski. Sie hielt einen Vortrag zum Thema Tiny House-Grundstücke und was man dabei beachten muss: „Ich bin ein Fan der Messe, war bereits vor drei Jahren hier und das hat bei mir auch den Stein ins Rollen gebracht. Seitdem habe ich auch für verschiedene Tiny House und Wohnhaushersteller gearbeitet. Die Messe ist eine sehr gute Adresse um zu netzwerken, Leute kennenzulernen, Gleichgesinnte zu finden und natürlich auch ganz viel Inspiration zu holen, mit verschiedenen Herstellern zu sprechen und einfach mal in die Welt der Tiny Houses einzutauchen. Sie ist ein Must Have für jeden, der mit dem Gedanken spielt mal in einem Tiny House zu wohnen.“ Referentin Katrin Pütz von (B)energy ergänzt: „Alles in allem eine super Veranstaltung mit vielen Interessierten, die an ihrer aktuellen Lebenssituation etwas verändern wollen und nachhaltiger leben wollen.“

Auch im kommenden Jahr werden wieder Tiny Houses aus ganz Europa nach Karlsruhe anreisen. Das nächste NEW HOUSING – Tiny House Festival findet vom 30. Juni bis 2. Juli 2023 in der Messe Karlsruhe statt.

2022-06-24
Messe Karlsruhe wird zum Festival für Tiny House Fans

Der Countdown läuft: Vom 01. bis 03. Juli 2022 trifft sich die Tiny House Community auf dem NEW HOUSING – Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe, um die Vielfalt und Bandbreite kleiner, alternativer Wohnformen zu erleben. Auf Europas größtem Tiny House Festival haben Fans alternativer Wohnformen und Interessierte die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und sich bei Herstellern, Zulieferern, Selbstbauern, Vereinen und Verbänden über das Leben auf kleinstem Raum zu informieren und auszutauschen. Foodtrucks und eine Bar laden zusätzlich zum Verweilen ein.

„Ob minimalistischer Lebensstil, als Rückzugsort, Altersresidenz oder Homeoffice – Der Trend geht zum kleinen Wohnen. Wir freuen uns sehr, der Tiny House Community eine Plattform für Begegnungen, Erfahrungsaustausch und Networking in entspannter Festivalatmosphäre bieten zu können“, sagt Frank Thieme, Projektleiter des NEW HOUSING – Tiny House Festival. „Wir laden alle Tiny House Fans dazu ein, die kleinen Häuser zu besichtigen und mit Herstellern und Bewohnern ins Gespräch zu kommen.“

Tiny House Dorf mit rund 30 Häusern zum Besichtigen

Auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe, dem begrünten Atrium inmitten der vier Messehallen sowie dem Gelände zwischen den Hallen 1 und 2, entsteht ein Tiny House Dorf mit rund 30 verschiedenen Tiny Houses, die besichtigt werden können. Hersteller stehen für Fragen zur Verfügung und geben Informationen aus erster Hand weiter an Interessierte. Mit dabei sind Aussteller aus ganz Deutschland, darunter die Tischlerei Wöhltjen aus dem niedersächsischen Achim, Tiny House Wohnträume aus Leer, Heinz Diekmann aus Hamm sowie tydomo aus Köln. Erstmals präsentieren sich auch Ausstellende aus dem europäischen Ausland, unter anderem GOATHE SIA Jaunpuntuzi aus Lettland, Aurora Company aus Polen und Mooble House aus der Türkei.

Neu in 2022 wird außerdem die Infomeile im Eingangsbereich der Messe sein mit einer Vielzahl an Beratungsangeboten für interessierte Besucher und zukünftige Bewohner. Dort präsentieren unter anderem Tiny House Vereine und der Tiny House Verband, zu dem die Messe Karlsruhe als Gründungsmitglied zählt, ihre Arbeit und stehen bei Fragen tatkräftig zur Seite.

Vielseitiges Vortragsprogramm ermöglicht Informationen aus erster Hand

Was gilt es beim Projekt Tiny House zu beachten? Welche Hilfen gibt es dabei hinsichtlich Finanzierung und Stellfläche? Wie ist das Leben in einem Tiny House tatsächlich? Und was bewegt andere Community-Mitglieder zu diesem Schritt? Das Vortragsprogramm zum Festival ergänzt die Ausstellung und bietet Einblicke in erfolgreiche Selbstbaugeschichten, Themen wie Autarkie, Nachhaltigkeit und Stellplatzsuche ebenso wie informative Literatur.

Themenrelevante Fachvorträge mit Experten geben Tipps und Tricks sowie Erfahrungen innerhalb der Tiny House Community weiter.

Mit dabei ist unter anderem Kevin Rechsteiner, Autor des "Tiny House – Das große Handbuch", er wird eine Einordnung des Trendthemas geben und die Entstehungsgeschichte der Tiny House Bewegung in Europa erzählen. Dennis Czekalla, Berghaus, beantwortet die Frage, was es braucht um im Tiny House glücklich zu sein und die Tiny House Beratung IndiViva aus Schorndorf thematisieren die Möglichkeiten des Grundstückserwerbs für mobile Häuser, Nachhaltigkeit durch Langlebigkeit und gehen auf das Einmaleins der Grundstückseigentümer ein.

Wie Tiny Houses gemeinschaftlich bewohnt werden können, zeigen Fredi Ozarem und Jana Lehman von der Initiative TinyEcoVillage. Architekt Mike Rissler und Argraingenieurin Katrin Pütz gehen in ihrem Vortrag auf die Solidarische Bauwirtschaft (SoBaWi) sowie die Mini-Biogasanlage als Komponente für Tiny Houses ein. Zudem erzählt Stefan Diekmann die Erfolgsgeschichte des ersten Tiny House Hotels in Nordrhein-Westfalen PIER 9.

Entspannte Festivalatmosphäre mit Foodtrucks lädt zum Verweilen ein

Verschiedene Foodtrucks unter freiem Himmel laden zusätzlich zum Verweilen ein. Street Cookery’s führt die Besucher mit ihren frischen Currys auf Genussreise nach Indien. Der Foodtruck von Leftovercooking hat verschiedene vegetarische Bowls im Gepäck. Klassische Bratwurst im Brötchen und Pommes gibt’s außerdem bei Schausteller Krusig. Fluidum versorgt die Besucher mit Cocktails und alkoholfreien Getränken. Für einen süßen Abschluss oder Erfrischung zwischendurch sorgt Popice mit ihrem handgemachten Eis am Stiel.

Die Media Lounge bietet einen Platz zum Lesen und Informieren. Medienpartner präsentieren sich dort und bieten ihre Magazine zur kostenlosen Mitnahme an.

2022-06-08
Der Traum vom kleinen Eigenheim – individuell und flexibel

Europas größtes Tiny House Festival findet vom 01. bis 03. Juli 2022 in der Messe Karlsruhe statt. Hier treffen sich die Tiny House Fans um die Vielfalt der kleinen Wohnform zu entdecken. Das NEW HOUSING – Tiny House Festival wird durch ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm begleitet. Die Ausstellenden zeigen, wie sich jeder Besuchende seinen Traum vom kleinen Eigenheim erfüllen kann.

Credit: Heinz Diekmann GmbH

Flexible Wohnmodule für jede Lebenssituation

Von Rohbau bis schlüsselfertig baut die Heinz Diekmann GmbH hochwertige Tiny Houses in Holzrahmenbauweise auf Pkw-Trailern. Der bewusste Verzicht auf alles Überflüssige schafft ein Mehr an Möglichkeiten. Die Häuser sind mobil und individuell gestaltbar. Angeboten werden kleine autarke Ferienhäuser bis hin zu baugenehmigten Doppel-Häusern. „Das Tiny House Festival in Karlsruhe ist der Treffpunkt für alle Tiny House Fans, Hersteller und Unterstützer in Deutschland und im benachbarten Ausland. Als Branchentreff zum Austausch und Netzwerken, Info-Börse für Neugierige und Showroom für neue Produkte hat sich das Festival fest in der Tiny House Szene etabliert‘‘, freut sich die Heinz Diekmann GmbH.

Credit: Wöhltjen

„Wir bauen nicht nur Möbel, sondern auch gleich das ganze Haus“

Als ideale Ergänzung zu ihrer Möbeltischlerei baut Wöhltjen seit 2015 auch Tiny Houses. Die Minihäuser werden auf Rädern und auch als kleines Modulhaus bis 50qm angeboten. Der traditionelle Handwerksbetrieb legt großen Wert auf hochwertige Materialen und die Fertigung in Deutschland nach ökologischen Standards. Mit dem Bau eines Tiny Houses ermöglicht Wöhltjen nachhaltiges und umweltbewusstes Leben in der Natur oder Mitten in der Großstadt und präsentiert dies auf dem diesjährigen NEW HOUSING – Tiny House Festival.

Credit: Aurora

Leben am Wunschort

Aurora Company aus Polen möchte Kundinnen und Kunden ermöglichen, an dem Ort zu leben, wo es ihnen gerade beliebt. Die Häuser werden auf speziell angepassten Anhängern angeboten, die sich überall aufstellen lassen. Die Tiny Houses sind bewusst so konzipiert, dass sie eine komfortable Wohnung ersetzen können. Sie werden an jeden Ort in ganz Europa geliefert, je nach Bedürfnissen und Budget - von unmöblierten bis hin zu voll ausgestatteten Häusern.

Credit: Tiny House Studios

Ökologischer Fußabdruck verkleinern

NEW HOUSING-Aussteller Tinyhouse Studios begeistert die Idee, sich materiell zu reduzieren, aber trotzdem komfortabel in einem Eigenheim zu leben. Weil Wohnraum so bezahlbarer wird und der ökologische Fußabdruck verkleinert wird. Und weil Tiny Houses eine moderne und spannende neue Wohnform sind, die das Spektrum der Immobilienwelt wertvoll erweitert. Der Schreinermeister und geprüfter Designer Simon Hatzing und sein Team bauen moderne Tiny Houses in höchster Qualität. Dabei legen sie Wert auf Individualität, Komfort, durchdachtes Design und umweltbewusste Materialien.

Credit: Tiny House und Wohnmobile GmbH

Nachhaltig wohnen

Bei der Tiny House und Wohnmobile GmbH aus Wenzenbach wird besonders viel Wert auf Qualität und Präzision gelegt. Mit ihren Tiny Houses bieten sie ein hohes Maß an Komfort als auch ein exzellentes Wohngefühl. Gleichzeitig beachtet das Unternehmen beim Bau der kleinen Häuser nachhaltige Aspekte: Sie können, wenn gewünscht gleich bei der Produktion mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet werden. Auch die Anschlussmöglichkeit einer genau abgestimmten Klimaanlage wird bereits in den Rohbau integriert.

Verknüpfung von Tiny House Entwicklern und Wohninteressierten

Tiny Houses können für viele Gemeinden die Lösungen sein, wenn es darum geht Flächen zwischenzunutzen, sozialen Wohnraum zu schaffen und ökologische Lösungen voranzutreiben. VILCOMO sind eine Art Generalplaner, -entwickler und -verwalter für Gemeinden. Das Unternehmen nutzt die Vielseitigkeit der Tiny Houses, um Gemeinden die Möglichkeit zu geben für einen bestimmten Zeitraum die lokalen Strukturen zu ergänzen und Wohnraum zu schaffen. „Das Tiny House Festival ist eine wunderbare Gelegenheit die Vielseitigkeit aber auch die Qualität von Tiny Houses zu entdecken. VILCOMO ist das erste und bisher einzige Unternehmen welches sich als Schnittstelle aller Beteiligten versteht. Wir verknüpfen die Gemeinden mit Wohninteressenten und den Tiny House Entwicklern“, sagt Fabian Müller von VILCOMO. „Das ist es was Tiny Houses ausmacht. Gemeinsam an etwas zu arbeiten und eine nachhaltige Lösung mit und für alle zu schaffen.“

Tiny Smart Home

Tiny-Houses drücken eine Lebensform mit einem geringeren ökologischen Fingerabdruck aus. Sie sind vielseitig nutzbar, individuell in der Gestaltung und flexibel in der Standortwahl. Die Tiny Houses von TINY-HOUSE-WORLD.de, eine Marke der Projekta-SEN GmbH, sind baugenehmigungsfähig sowie auch straßenzugelassen. Sie werden auf Kundenwusch individuell geplant und gefertigt und verfügen über eine vollständige technische anspruchsvolle Ausstattung bis hin zur SmartHome Lösung. Auf Wusch kann der Kunde sein Tiny House mitbauen.

2022-05-10
Klein Wohnen, großes Glück

Vom 01. bis 03. Juli 2022 trifft sich die Tiny House Community auf dem NEW HOUSING – Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe. Im begrünten Atrium, dem Freigelände der Messe Karlsruhe, entsteht ein Tiny House Dorf aus mehr als zwanzig Häusern, die besichtigt werden können. Die Ausstellenden stehen für Fragen rund um kleine Wohnformen beratend zur Seite. Das Ausstellerangebot wird durch ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Workshops rund um das Thema Tiny House ergänzt. Das NEW HOUSING bietet damit eine einmalige Möglichkeit sich mit Herstellern, Zulieferer, Vereinen und sogar Tiny House Bewohner auszutauschen. Wir geben Ihnen einen Überblick über das Ausstellerangebot.

Ein sicheres Fundament für das Wohnen auf Rädern

Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung haben die Experten von AL-KO ein Chassis für Tiny Houses entwickelt, welche sie auf dem NEW HOUSING – Tiny House Festival den Besucherinnen und Besuchern präsentieren werden. Das AL-KO Chassis ermöglicht unterschiedliche Aufbaulängen und individuelle Aufbauten. Das feuerverzinkte Fahrgestell und der mehrstufige Prüfungsprozess des AL-KO Chassis ist langlebig und bringt höchste Sicherheit mit sich.

Mehr Freiheit durch weniger Verpflichtungen

Getreu nach der Vision, dass jeder Mensch sich den Traum seiner eigenen vier Wände erfüllen kann, schafft der NEW HOUSING-Aussteller TINY HOMELAND durch intelligente Wohnraumnutzung mehr Lebensqualität. Nachhaltiger Leben auf kleinem Raum sorgt für Zeit und Freiheiten durch weniger Verpflichtungen. Die zwei kompakten Minihäuser, welche auf der Messe vorgestellt werden, eigenen sich als Dauerwohnsitz, zum Urlaub machen und zur Tagesvermietung. Die kompakten Modulhäuser von TINY HOMELAND erfüllen die Neubaustandards und sind auch für die Genehmigung des Hauptwohnsitzes geeignet. Laut TINY HOMELAND ist das NEW HOUSING ‘‘der Treffpunkt‘ für Liebhaber des kleinen Wohnens“.

Die Espenschindel-Fassade des Tiny Houses von GOAHTE bettet sich in jede Naturlandschaft perfekt ein. (Credit: GOAHTE)
Die Espenschindel-Fassade des Tiny Houses von GOAHTE bettet sich in jede Naturlandschaft perfekt ein. (Credit: GOAHTE)

Traditionell von den Völkern des Norderns

GOAHTE baut transportable Häuser und Saunen unter Verwendung von natürlichen Materialien, modernster Technologie und schönem Design. Die Bauweise basiert auf den traditionellen Wohnbauten der Völker des Nordens. Die Espenschindel-Fassade bettet sich in jede Naturlandschaft perfekt ein. Die Bauten des finnischen Herstellers sind geeignet für eine Platzierung in Naturschutzgebieten, da der flache Boden und das geringe Gewicht keinen großen Druck auf den Untergrund ausübt. GOAHTE freut sich sehr auf das NEW HOUSING – Tiny House Festival und kann es kaum erwarten neue Freundschaften und Partnerschaften zu schließen.

Die Tiny Houses des AusstellersTiny House Factory zeichnen sich durch das mehrfach geflammte japanischem Zedernholz aus. (Credit: Tiny House Factory)
Die Tiny Houses des AusstellersTiny House Factory zeichnen sich durch das mehrfach geflammte japanischem Zedernholz aus. (Credit: Tiny House Factory)

Back to the roots

Tiny Houses in autarker Bauweise aus mehrfach geflammten japanischem Zedernholz und auf Rädern, gibt es bei dem Aussteller Tiny House Factory zu entdecken. Die Minihäuser werden verkauft, vermietetet, geleast und für Urlaube zur Verfügung gestellt. Minimalistisch wohnen aber mit maximalen Komfort und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit: Die mobilen Tiny Houses verdeutlichen wie wenig man braucht um glücklich zu sein.

Die Minihäuser von WiNZiG Wohnen sind von Architekten geplant, welche ein hohes Augenmerk auf Funktionalität und Design legen. (Credit: WiNZiG Wohnen)
Die Minihäuser von WiNZiG Wohnen sind von Architekten geplant, welche ein hohes Augenmerk auf Funktionalität und Design legen. (Credit: WiNZiG Wohnen)

WiNZiG Wohnen

Der Messebau stand fast über zwei Jahre still, daher dachte sich Chef Matthias Thoben vom Engelmann-Messebau, dass er die tollen Fähigkeiten seiner Tischler, Architekten und Bauingenieure in ein zweites Standbein investieren sollte: Den Bau von Tiny Houses. Diese Idee ist mittlerweile zu einem Herzensprojekt für das Team geworden, da Tiny Houses mittlerweile ein wachstumsstarkes und nachhaltiges Trendthema sind. Die Minihäuser von WiNZiG Wohnen sind von Architekten geplant, welche ein hohes Augenmerk auf Funktionalität und Design legen. Die Herstellung und Fertigung durch die Tischler erfolgt ausschließlich in Deutschland. Als Start-Up ist WiNZig Wohnen das erste Mal auf dem Tiny House Festival dabei und freut sich darauf, neue Leute aus der Branche kennenzulernen, sich auszutauschen und auf spannende Gespräche mit den Besuchern vor Ort.

2022-03-09
Nachhaltig, mobil, informativ - Das Festival für Tiny House Fans!
Auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe, dem begrünten Atrium inmitten der vier Messehallen, entsteht ein Tiny House Dorf mit mehr als zwanzig verschiedenen Tiny Houses. (Credit: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)
Auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe, dem begrünten Atrium inmitten der vier Messehallen, entsteht ein Tiny House Dorf mit mehr als zwanzig verschiedenen Tiny Houses. (Credit: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)

Ob minimalistischer Lebensstil, als Rückzugsort, Altersresidenz oder Homeoffice – Der Trend geht zum kleiner Wohnen und Tiny Houses erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vom 01. bis 03. Juli 2022 trifft sich die Tiny House Community auf dem NEW HOUSING – Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe, um die Vielfalt und Bandbreite kleiner, alternativer Wohnformen zu erleben. Auf Europas größtem Tiny House Festival haben Fans alternativer Wohnformen und Interessierte die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und sich bei Herstellern, Zulieferern, Selbstbauern, Vereinen und Verbänden über das Leben auf kleinstem Raum zu informieren und auszutauschen.

„Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause freuen wir uns sehr, der Tiny House Community endlich wieder eine Plattform für Live-Begegnungen bieten zu können. Bei uns kann in entspannter Festivalatmosphäre informiert und persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden. Das Besondere: Mehr als zwanzig Tiny Houses können live besichtigt werden, um dem Traum nach dem kleinen Eigenheim noch näherzurücken“, sagt Frank Thieme, Projektleiter des NEW HOUSING – Tiny House Festival.

Hersteller von Tin Houses stehen für Fragen zur Verfügung und geben Informationen aus erster Hand weiter an Interessierte. (Credit: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)
Hersteller von Tin Houses stehen für Fragen zur Verfügung und geben Informationen aus erster Hand weiter an Interessierte. (Credit: Messe Karlsruhe/ Jürgen Rösner)

Tiny House Dorf mit mehr als zwanzig Häusern

Auf dem Freigelände der Messe Karlsruhe, dem begrünten Atrium inmitten der vier Messehallen, entsteht ein Tiny House Dorf mit mehr als zwanzig verschiedenen Tiny Houses, die besichtigt werden können. Hersteller stehen für Fragen zur Verfügung und geben Informationen aus erster Hand weiter an Interessierte. Mit dabei sind Aussteller aus ganz Deutschland, darunter Schwörer Haus, die deutsche Tiny House Manufaktur und Heinz Dieckmann. Erstmals präsentieren sich auch Aussteller aus dem europäischen Ausland, unter anderem GOATHE SIA Jaunpuntuzi aus Lettland oder Aurora Company aus Polen. „Das NEW HOUSING – Tiny House Festival ist eine tolle und wichtige Veranstaltung, wo man sich vernetzen und austauschen kann“, sagen Don Ehrenbrink & Stephan Wöhltjen von der Konzept Tischlerei Wöhltjen. Sie werden ihre Tiny House on Wheels und Modulbauten auf dem Festival präsentieren.

Informationen aus erster Hand bei entspannter Festivalatmosphäre

Themenrelevante Fachvorträge mit Experten aus der Community geben Tipps und Tricks rund um den Bau von Tiny Houses, minimalistischen Wohnen oder baurechtlichen Fragestellungen an die Besucherinnen und Besucher weiter. „Vor allem der Wunsch nach persönlichem Austausch und entspanntem Networking ist in der Tiny House Community in den vergangenen Monaten gestiegen. Unser Festival unter freiem Himmel und im Grünen ist dafür der ideale Ort, um sich entspannt mit Gleichgesinnten auszutauschen. Bei uns finden Besuchende die richtigen Ansprechpartner für ihren minimalistischen, alternativen Lebensstil“, sagt Thieme. Neu in 2022 wird außerdem die Ausstellung im Eingangsbereich der Messe sein. Dort präsentieren unter anderem Tiny House Vereine und der Tiny House Verband, zu dem die Messe Karlsruhe als Gründungsmitglied zählt, ihre Arbeit und stehen bei Fragen tatkräftig zur Seite.

Verschiedene Foodtrucks und eine Bar auf dem Freigelände laden zusätzlich zum Verweilen ein. Die Media Lounge bietet einen Platz zum Lesen und Informieren. Medienpartner präsentieren sich dort und bieten ihre Magazine zur kostenlosen Mitnahme an.

2021-04-29
NEW HOUSING – Tiny House Festival findet erst wieder 2022 statt
neues Datum

Das NEW HOUSING – Tiny House Festival kann dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der fehlenden Öffnungsperspektive für das Messe- und Veranstaltungswesen und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit, hat sich die Messe Karlsruhe dazu entschieden, Europas größtes Tiny House Festival abzusagen. Das nächste NEW HOUSING – Tiny House Festival findet nun vom 01. bis 03. Juli 2022 in der Messe Karlsruhe statt.

Geschäftsführerin Britta Wirtz begründet die Entscheidung: „Ein Festival benötigt mehrere Monate Vorbereitungszeit. Trotz permanent weiterentwickelter und an die aktuelle Lage anpassungsfähiger Corona-Schutzkonzepte gibt es nach wie vor keine hinreichend konkreten Öffnungsperspektiven für die Branche, die unseren Kunden, Partnern und Kollegen jetzt die benötigte Planungssicherheit für den Juli 2021 bieten.“ Das NEW HOUSING – Tiny House Festival kann deshalb erst wieder 2022 stattfinden.

„Natürlich bleiben wir bis zum Festival im Juli 2022 mit der Tiny House Community in ständigem Kontakt“ sagt Frank Thieme, Projektleiter des NEW HOUSING – Tiny House Festival. „Als Gründungsmitglied stehen wir auch weiterhin in engem Austausch mit Deutschlands erstem Tiny House Verband. Unsere Aussteller, Besucher und Partner informieren wir fortlaufend über unsere sozialen Netzwerke und im persönlichen Gespräch. Um die Tiny House-Branche bis zu unserer nächsten Veranstaltung mit Networking und Erfahrungsaustausch zu bereichern, arbeiten wir außerdem aktuell an möglichen Community-Formaten.“

Bereits im Jahr 2020 musste das NEW HOUSING – Tiny House Festival aufgrund der pandemischen Situation um ein Jahr verschoben werden. Das Festival sollte nun vom 2. bis 4. Juli 2021 in der Messe Karlsruhe stattfinden. Alle bereits gekauften Tickets, welche aus dem Vorjahr ihre Gültigkeit behielten, werden zurückerstattet. Details zur Ticketrückerstattung und weitere Informationen zum NEW HOUSING – Tiny House Festival gibt es online unter www.new-housing.de.

2020-11-18
NEW HOUSING – Tiny House Festival zieht in den Juli um
Beratungsgespräch am Tiny House
Beratungsgespräch am Tiny House auf dem NEW HOUSING - Tiny House Festival. Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Europas größtes Tiny House Festival findet nun zwei Wochen später vom 2. bis 4. Juli 2021 in der Messe Karlsruhe statt.

Der aktuelle Verlauf der Corona-Pandemie sowie die einschneidenden Maßnahmen für das öffentliche Leben, die die Bundesländer Anfang November in Kraft setzten, sind der Grund dafür, dass die Messe Karlsruhe ihr Veranstaltungsportfolio vorausschauend neu terminiert hat. „Wir haben in Absprache mit Ausstellern, Sponsoren, Beiräten und Verbänden nach Terminen in unserem Kalender gesucht, die für die jeweilige Veranstaltung im Marktumfeld passen und von der Branche akzeptiert werden“, erklärt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Uebersicht ins Atrium der Messe
Blick ins Atrium der Messe während des NEW HOUSING - Tiny House Festivals. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Projektleiter Frank Thieme zur Terminanpassung: „Wir erhoffen uns von dem Julitermin mit Blick auf die aktuelle Situation eine noch bessere Ausgangslage. Ein Großteil unseres Festivals findet outdoor statt. Deshalb kann uns der etwas später angesetzte Sommertermin mit voraussichtlich niedrigeren Infektionszahlen und guten Wetterprognosen nur positiv auf das NEW HOUSING – Tiny House Festival 2021 blicken lassen.“ Die bei der Tiny House Community äußerst beliebte Veranstaltung war Ende März aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf einen Junitermin im nächsten Jahr verschoben worden. Ursprünglich sollte die Messe vom 19. bis 21. Juni 2020 stattfinden.

Die von Besuchern erworbenen Tickets für das Tiny House Festival behalten ihre Gültigkeit für die Veranstaltung 2021.

NEW HOUSING – Tiny House Festival

Europas größtes Tiny House Festival zeigt die Vielfalt des alternativen Wohntrends. Tiny House-Interessierte können über 20 verschiedene Tiny Houses besichtigen und bestellen. In Vorträgen und Workshops erfahren die Besucher alles rund um das Leben im Tiny House. Das Community-Treffen bietet Herstellern, Ausstattern, Selbstbauern, Vereinen sowie Fans der mobilen Häuser die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.

2020-06-15
Neuer Termin für NEW HOUSING – Tiny House Festival steht fest
Das NEW HOUSING - Tiny House Festival, das aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde, findet nun vom 18. bis 20. Juni 2021 auf dem Gelände der Messe Karlsruhe statt. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner
Das NEW HOUSING - Tiny House Festival, das aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurde, findet nun vom 18. bis 20. Juni 2021 auf dem Gelände der Messe Karlsruhe statt. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Europas größtes Tiny House Festival war Ende März aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus verschoben worden und sollte ursprünglich vom 19. bis 21. Juni 2020 stattfinden.

„Wir freuen uns, dass ein neuer Termin für die Messe feststeht und wir alle Teilnehmer im kommenden Jahr in Karlsruhe begrüßen können. Unser Ziel ist es, eine erfolgreiche Veranstaltung zu gestalten, nämlich Europas größtes Festival für neues Wohnen in Tiny Houses. Mit der frühzeitigen Kommunikation des neuen Veranstaltungsdatums wollen wir Ausstellern, Partnern und Besuchern Planungssicherheit geben“, betont Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Die von Besuchern erworbenen Tickets für das Tiny House Festival behalten ihre Gültigkeit für die Veranstaltung 2021.

2020-03-30
NEW HOUSING – Tiny House Festival 2020 verschoben
Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner
Mit großem Bedauern haben wir uns daher heute gemeinsam mit unseren Partnern darauf verständigt, das NEW HOUSING – Tiny House Festival zu verschieben“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) hat sich die Messe Karlsruhe dazu entschlossen, das NEW HOUSING – Tiny House Festival in das späte Frühjahr 2021 zu verlegen. „Für uns steht das persönliche Wohlergehen unserer Aussteller, Referenten, Besucher und Mitarbeiter an erster Stelle. Mit großem Bedauern haben wir uns daher heute gemeinsam mit unseren Partnern darauf verständigt, das NEW HOUSING – Tiny House Festival zu verschieben“, sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Der Messe Karlsruhe ist es sehr wichtig, frühzeitig über die Verschiebung der Veranstaltung, die eigentlich vom 19. bis 21. Juni 2020 stattgefunden hätte, zu informieren. Somit soll verhindert werden, dass den Teilnehmern des Festivals ein Schaden entsteht.

In den letzten Wochen erreichten die Messe Karlsruhe vermehrt Anfragen von besorgten Ausstellern und Besuchern, die aufgrund der Corona-Pandemie zum Schutz ihrer Gesundheit von einer Teilnahme im Juni 2020 absehen möchten. Aktuell steigt die Zahl der mit dem Coronavirus (Covid-19) Infizierten weiterhin exponentiell an. Es wurden drastische Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Ob und wann diese Maßnahmen Wirkung zeigen werden, ist derzeit nicht absehbar. Ebenso ist unklar, wie lange die massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben und Arbeiten noch bestehen bleiben.

Der neue Veranstaltungstermin im Frühjahr 2021 wird schnellstmöglich bekannt gegeben. Über alle aktuellen Entwicklungen informiert die Messe Karlsruhe auf der Veranstaltungswebsite new-housing.de sowie auf den Social Media-Kanälen Facebook facebook.com/NewHousing.Karlsruhe und Instagram instagram.com/new_housing_karlsruhe.

NEW HOUSING – Tiny House Festival

Europas größtes Tiny House Festival zeigt die Vielfalt des alternativen Wohntrends. Tiny House-Interessierte können über 20 verschiedene Tiny Houses besichtigen und bestellen. In Vorträgen und Workshops erfahren die Besucher alles rund um das Leben im Tiny House. Das Community-Treffen bietet Herstellern, Ausstattern, Selbstbauern, Vereinen sowie Fans der mobilen Häuser die Möglichkeit sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.

2020-02-28
NEW HOUSING 2020: Europas größtes Tiny House Festival in der Messe Karlsruhe
Über 20 verschiedene Tiny Houses können interessierte Besucher vom 19. bis 21. Juni 2020 auf der Messe Karlsruhe besichtigen. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner
Über 20 verschiedene Tiny Houses können interessierte Besucher vom 19. bis 21. Juni 2020 auf der Messe Karlsruhe besichtigen. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Die ganze Vielfalt des alternativen Wohntrends zeigt Europas größtes Tiny House Festival vom 19. bis 21. Juni 2020 in der Messe Karlsruhe. Bereits zum dritten Mal können Interessierte über 20 verschiedene Tiny Houses besichtigen und sich für ein Modell entscheiden. Die Messe bietet außerdem eine Plattform für Vernetzung und Austausch innerhalb der Tiny House Community. Das Atrium des Messegeländes dient als Ausstellungsfläche für die mobilen Häuser und bietet mit Foodtrucks und Lounges die optimale Festivalstimmung.

Neuzugänge und etablierte Aussteller zeigen Bandbreite der Tiny Houses

Das NEW HOUSING – Tiny House Festival wird 2020 einige Neuaussteller begrüßen. Erstmals dabei sind unter anderem die Tischlerei Stefan Giesen, Zimmerei Mayer sowie die Konzept Tischlerei Wöhltjen. Stephan Wöhltjen hat sich vor allem auf den Bau kleiner transportabler Gästehäuser („Tiny Guest House“) spezialisiert. AL-KO Fahrzeugtechnik stellt ebenfalls zum ersten Mal auf dem Tiny House Festival aus und präsentiert Chassis als Fundament für verschiedene Varianten von Tiny Houses. Die Fahrgestelle haben ein modulares Rahmenkonzept und ermöglichen so unterschiedliche Aufbaulängen und individuelle Aufbauten. Dass „tiny“ zu leben nicht nur auf Rädern möglich ist, zeigt Wikkelhouse. Die Niederländer präsentieren ein Tiny House ohne fahrbaren Untersatz: Das aus 24 Pappschichten gewickelte und mit Holz verkleidete Haus lässt sich beliebig erweitern und so für verschiedene Lebensphasen anpassen. Die ganze Bandbreite unterschiedlicher Tiny House-Gestaltungen präsentieren auch 2020 bekannte Tiny House-Hersteller wie Tiny House Diekmann. Auch Konstruktion und Design c. kienel nehmen bereits zum zweiten Mal an der europaweit einmaligen Veranstaltung teil und zeigen neben Tiny Houses mit Straßenzulassung auch Minihäuser in Blockbauweise.

Das Atrium des Messegeländes dient als Ausstellungsfläche und bietet die optimale Festivalstimmung. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner
Das Atrium des Messegeländes dient als Ausstellungsfläche und bietet die optimale Festivalstimmung. Foto: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Minimalistische Möbel für platzsparende Inneneinrichtung

Das Tiny House Festival belegt erstmals auch die Aktionshalle, die unmittelbar an das Tiny House-Dorf im Atrium des Messegeländes angrenzt. Die Ausstellung „MINIMAX Möbel für ein Tiny House“ in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe zeigt hier funktionale Möbel für kleine Räume und bietet Inspiration für die platzsparende Einrichtung der eigenen vier Tiny House-Wände. Interessierte Besucher können sich bei Tiny House-Vereinen aus ganz Deutschland sowie dem in der Messe Karlsruhe neugegründetem „Tiny House-Verband e.V.“ für den deutschsprachigen Raum über mobiles Wohnen informieren.

Vorträge und Workshops für mehr Austausch zum Tiny House

Tiny House-Fans dürfen sich auf ein umfangreiches Vortragsprogramm freuen. In Vorträgen und Workshops erfahren die Besucher alles rund um das Leben im Tiny House. Sie können Tiny House-Bewohner und Selbstbauer kennenlernen und von deren Wissen profitieren. Außerdem geben Hersteller, Zulieferer und Beratungsunternehmen Einblicke in ihre Arbeit und klären die wichtigsten Fragen, die sich vor der Entscheidung für ein Tiny House stellen. Die Experten gehen dabei sowohl auf die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch auf die individuellen Vorstellungen vom Leben im Tiny House ein.

Das Community-Treffen in der Messe Karlsruhe bietet Herstellern, Ausstattern, Selbstbauern, Vereinen sowie Fans der mobilen Häuser, die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Zudem finden Interessierte alles, was sie brauchen, um selbst ein Tiny House zu bauen.

2019-10-14
Tiny House Verband für den deutschsprachigen Raum gegründet
Gründungsmitglieder des ersten Tiny House Verbands e. V. im deutschsprachigen Raum
Gründungsmitglieder des Tiny House Verbands e. V. (v.l.n.r.): Kay Stülpnagel (KMS Tiny House), Stephan Wöhltjen (Tiny-Guest-House), Frank Thieme (Projektleiter des NEW Housing – Tiny House Festivals der Messe Karlsruhe), Michael Heller (Tiny House Manufaktur), Britta Wirtz (Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe), Markus Berger (Bauwagenwerk), Regina Schleyer (Tiny House Verein Karlsruhe), Dieter Puhane (Tiny House Rheinau), Vera Lindenbauer (Tiny House Diekmann), Simon Hatzing (Tiny House Studios), Michael Schittenhelm (Probemi), Kai Stückmann (Probemi) und Stefan Diekmann (Tiny House Diekmann). Foto: Messe Karlsruhe, Martin Wagenhan

Der erste Verband für die Tiny House-Community hat sich am 12. Oktober in der Messe Karlsruhe gegründet. Der Verband „Tiny House Verband e. V.“ möchte sich als Sprachrohr der Tiny House-Branche etablieren und insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit für eine relativ neue Wohnform stärken. „Für die Gründung eines zentralen Verbands für die Tiny House-Branche ist das Karlsruher Messegelände der perfekte Ort, denn hier findet jährlich unser NEW HOUSING – Tiny House Festival statt. Diese Plattform hat für das Zusammentreffen der Community gesorgt und so den Grundstein für den Verband gelegt. Als Marktbegleiter und Unterstützer der Tiny House-Szene ist auch die Messe Karlsruhe Gründungsmitglied des Verbands“, betont Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.

Ziele des Verbands sind die Unterstützung von Kommunen, der Aufbau einer Verbandsplattform sowie eines Netzwerks zwischen den verschiedenen Tiny House-Akteuren. Dem Verband ist es ein Anliegen, Tiny House-Interessierte mit Herstellern sowie Vereinen, Beratern oder Anbietern von Tiny House-nahen Dienstleistungen zusammenzubringen. „Auf der Verbandsplattform sollen alle Grundinformationen zum Thema Tiny House im deutschsprachigen Raum gebündelt und vermittelt werden. Außerdem soll unser Verband als Anlaufstelle für Politik und Kommunen fungieren“, berichtet Regina Schleyer, Vorstandsvorsitzende der neu gegründeten Interessensvertretung.

Das Engagement zur Gründung einer zentralen Tiny House-Organisation war sehr groß. Gemeinsam arbeiteten die Tiny House-Experten eine Satzung aus und wählten die Mitglieder des Vorstands.

Zum NEW HOUSING – Tiny House Festival

Das deutschlandweit einmalige Festival findet vom 19. bis 21. Juni 2020 das dritte Mal in der Messe Karlsruhe statt und zeigt die Vielfalt des alternativen Wohntrends. Hersteller, Architekten, Handwerker und Selbstbauer sowie Fans der mobilen Häuser und der neu gegründete Verband tauschen sich beim Treffen der Tiny House-Community aus. Zur letzten Ausgabe des Festivals im Mai 2019 informierten sich über 10.000 Besucher bei 20 Tiny House-Herstellern.

2019-05-26
NEW HOUSING und LOFT überzeugen mit innovativen Design- und Wohntrends
Tiny House Festival - Blick ins Atrium
Über 10.000 Besucher strömten zur LOFT – Das Designkaufhaus und dem NEW HOUSING – Tiny House Festival auf das Messegelände, dessen Atrium und Besucherumlauf sich in ein Festival für einzigartiges Design und neue Wohntrends verwandelte. KMK/Jürgen Rösner

Tiny Houses liegen voll im Trend und immer mehr Menschen können sich ein Leben in den kleinen mobilen Häusern vorstellen. Das bewies der hohe Besucherandrang vom 24. bis 26. Mai in der Messe Karlsruhe. Über 10.000 Besucher strömten zur LOFT – Das Designkaufhaus und dem NEW HOUSING – Tiny House Festival auf das Messegelände, dessen Atrium und Besucherumlauf sich in ein Festival für einzigartiges Design und neue Wohntrends verwandelte. Über 200 Aussteller präsentierten auf 15.000 Quadratmetern Design aus den Bereichen Mode, Accessoires, Wohnen und Lifestyle. 20 Tiny Houses gaben einen Einblick in die Vielfalt der neuen Wohnform.

„Die Kombination aus unserem Designkaufhaus LOFT und dem NEW HOUSING – Tiny House Festival kam sowohl bei Ausstellern als auch Besuchern sehr gut an. Wir konnten Gäste aus ganz Deutschland begrüßen und erlebten einen intensiven Austausch der Tiny House Community“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. Rund 40 Prozent der Besucher legten einen Anreiseweg von über 50 Kilometer zurück. Zudem hat sich der Anteil der Besucher, die weiter als 300 Kilometer zur Messe anreisten, im Vergleich zur vergangenen Veranstaltung mehr als verdoppelt. Rund 90 Prozent der Besucher sind mit der Qualität der gezeigten Produkte und Dienstleistungen sehr zufrieden bis zufrieden.

Der aus den USA stammende und in Europa vergleichsweise neue Wohntrend Tiny Houses hat in der Messe Karlsruhe eine optimale Plattform gefunden: „Unser Tiny House Festival ist ein Muss für jeden, der sich privat oder beruflich über die mobilen Häuser informieren oder ein Tiny House kaufen möchte. In dieser Größe und gezeigten Bandbreite ist das auf keiner anderen Veranstaltung in Deutschland möglich“, ergänzt Frank Thieme, Projektleiter des NEW HOUSING – Tiny House Festivals. Simon Hatzing von Tiny House Studios freut sich über das neue Messeformat: „Dieses Tiny House Festival ist schon gigantisch. Auf jeden Fall kommen hier Leute her, die auch wirklich ein Tiny House suchen. Wir haben mindestens fünf Interessenten, die ein Tiny House sicher kaufen wollen“.

Start-Ups und etablierte Designer zeigen Designtrends

Die LOFT – Das Designkaufhaus, die bereits zum fünften Mal in der Messe Karlsruhe stattfand, tat sich vor allem als Plattform für junge Designer und Unternehmen hervor. Jacqueline Stolz nahm mit ihrem Modelabel Spirits & Sparks erstmals an der Messe teil: „Wir sind ein relativ junges Start-Up, deshalb war es für mich sehr wichtig den direkten Kontakt zu meinen Kunden herzustellen. Ich habe sehr gutes Feedback von den Besuchern bekommen und besonders der Austausch mit den anderen Ausstellern ist großartig.“ Ähnliche Erfahrungen hat auch die Jungdesignerin Daniela Johanni von NNI Studio gemacht, die zum zweiten Mal auf der LOFT ausstellte: „Die LOFT war für mich als Designerin sehr bereichernd; vor allem meine Kleidung in verschiedenen Größen an den Kundinnen unterschiedlichen Alters zu sehen. Wir haben durchweg ein positives Feedback bekommen, was uns sehr freut.“

LOFT - Das Designkaufhaus: Blick ins Atrium
Über 200 Aussteller präsentierten auf 15.000 Quadratmetern Design aus den Bereichen Mode, Accessoires, Wohnen und Lifestyle. KMK/ Jürgen Rösner

Upcycling, Nachhaltigkeit und Minimalismus setzen sich durch

Die Tendenz zu mehr Nachhaltigkeit und Minimalismus spiegelte sich sowohl auf dem Tiny House Festival als auch der LOFT wider. Adrian Landig von KMS Tiny House Manufacture hielt auf dem Tiny House Festival einen Vortrag zur gemeinschaftlichen Ressourcennutzung: „Wir wollen ein integriertes Wasseraufbereitungssystem für Tiny Houses entwickeln. Für uns ist es ein wesentlicher Aspekt beim minimalen Wohnen, dass ich auch auf meine Ressourcen achte und im Einklang mit der Natur lebe. Viele Designer der LOFT setzen ebenfalls auf Upcycling und die Nachhaltigkeit bei der Produktion ihrer Designs. Dazu gehört auch, der Natur etwas zurückzugeben.“ Dass diese Themen auch von den Besuchern geschätzt werden, bestätigt Ulrike Stolze. Sie designt unter der Marke Ulsto Taschen, die aus dem nachwachsenden Rohstoff Kork sowie aus Plastikmüll gewonnenen Filz hergestellt werden: „Die Resonanz auf die neuartigen Materialien meiner Taschen ist sehr positiv. Die Besucher sind sehr neugierig und man spürt die Begeisterung. Das hat sich auch in meinen Verkäufen niedergeschlagen.“

Vortragsprogramm punktet bei Besuchern

Insbesondere das erweiterte Rahmenprogramm des Tiny House Festivals mit Vorträgen und Workshops trug zu einem aktiven Austausch der Tiny House Community auf dem NEW HOUSING – Tiny House Festival bei. Dies honorierten die Besucher mit Bestnoten für das Vortragsprogramm des Tiny House Festivals. Die Aussteller des Tiny House Festivals, darunter Hersteller, Vereine, Selbstbauer, sowie Interessierte tauschten sich in den 19 Vorträgen und zwei Workshops über Fragen zum Bau eines Tiny Houses, minimalem Wohnen, autarkem Leben und der Stellplatzsuche aus. Zudem wurden Erfahrungsberichte geteilt. Viele Gesichter der Tiny House-Bewegung besuchten das Festival: Neben dem Architekt und Tiny House-Pionier Van Bo Le-Mentzel, besuchten die youtuber Lisa Koßmann („Nessa goes wild“), Ilan und Anja von „the tiny difference“ sowie der jüngste Tiny House-Bauer Deutschlands, Florian Dittmer, der mit dreizehn Jahren ein Tiny House im Rahmen eines Schulprojekts baut. Die Stimmung im Atrium mit Bar, Foodtrucks und Lounges ergänzte mit seinem Festivalcharakter das Messeerlebnis der Besucher.

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