Die NEW HOUSING hat einen neuen Projektleiter
Die NEW HOUSING 2026 findet vom 26. bis 28. Juni statt. Hauptverantwortlich für die Veranstaltung zeichnet dann Florian Klag (Bild: links). Er ist der neue Projektleiter von Europas größter Veranstaltung für alternative Wohnformen.
Hallo Florian, willkommen im NEW-HOUSING-Team.
FLK: Vielen Dank. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Team und diese tolle Messe weiter gestalten zu können.
Du hast schon viel Erfahrung im Messegeschäft sammeln können. Erzähl' uns ein wenig von deinem Werdegang.
FLK: Mein beruflicher Werdegang ist ziemlich messegeprägt. Bereits während meines Studiums habe ich beim Messecaterer der Messe Frankfurt gejobbt. Und dann war für mich klar, als ich eine Stelle bei einem privaten Messeveranstalter in Mannheim gesehen habe, dass ich da hin will. Von Mannheim aus habe ich dann in verschiedenen Positionen für unterschiedlichste Messen in der DACH-Region gearbeitet. Da waren Themen wie Reha und Pflege dabei, aber auch mit der 'Zukunft Kommune' eine Messe, die ihren Ursprung in Karlsruhe hatte. Sie ist, meine ich, damals auf dem Festplatz gestartet. Über die Personalmessen 'Zukunft Personal' und 'PERSONAL' habe ich dann auch die Messe Karlsruhe als Gast der LEARNTEC kennengelernt. So kam es dann auch dazu, dass ich im Januar 2014 hier gestartet bin, erst, naheliegenderweise für die LEARNTEC, aber auch für die IT-Trans und Industriemessen wie die WTT-Expo sowie HallTtec.
Und dann hast du zehn Jahre die NUFAM, die Nutzfahrzeugmesse der Messe Karlsruhe als Project Manager mitbetreut. Sag mal, wie kommt man von großen Lkw zu kleinen Häusern? Warum hast du dich für einen Wechsel entschieden?
FLK: Zuerst einmal, bei der NUFAM habe ich eine großartige Zeit verbringen dürfen. Die Reise der Transportbranche in Richtung CO2-Neutralität mitgestalten können und jede Menge Skills mitnehmen dürfen. Nach einer so langen Zeit ist aber auch die Neugier auf etwas Neues einfach recht groß. Und die NEW HOUSING bietet mir die Möglichkeit, ein Projekt, so klein es auch im Vergleich zu anderen Veranstaltungen in unserem Hause aktuell ist, zu entwickeln und mit meinen Ideen dazu beizutragen, dass die Messe sich dauerhaft, in unserem aber auch im Kalender der Besuchenden, zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Jahresplanung etabliert.
Nun bist du also als Projektleiter hauptverantwortlich dafür, dass sich die NEW HOUSING weiterentwickelt. Welche Wünsche und Ziele hast du für Europas größte Messe für alternative Wohnformen?
FLK: In allererster Linie natürlich, dass wir wirtschaftlich erfolgreich sein werden und ein Aushängeschild auch für die Stadt Karlsruhe sind. Bislang ist die NEW HOUSIG insbesondere auch mit dem Festivalcharakter verbunden und auf Endkunden ausgerichtet. Also auf diejenigen, die selbst in ein Tiny House ziehen wollen. Der nächste Schritt für eine wirtschaftlich gesicherte Zukunft muss bedeuten, dass wir die Veranstaltung für Fachpublikum öffnen und attraktiv machen. Das soll in der NEW HOUSING nicht nur das Festival sehen, sondern für die Unternehmen beziehungsweise Kommunen einen echten Mehrwert bieten. Im Grunde gibt es hier zwei entscheidende Bausteine. Zum einen eine Ausstellerschaft, die Investoren zukunftssichere Produkte und Services anbietet, oftmals überschneidet sich das auch mit den Bedürfnissen der Privatkunden, wodurch wir eine gute Basis haben. Zum anderen wird die NEW HOUSING künftig auch die Möglichkeit bieten, gezielt Fachwissen kuratiert und aufbereitet zu bekommen. Auf dem Weg dahin trägt besonders stark bei, das merke ich jeden Tag bei jedem Gespräch im Kreise der Kolleginnen und Kollegen, dass hier alle Beteiligten in unserem Hause, aber auch wichtige Partnerinnen und Partner mit ganz viel Herzblut dabei sind und damit für einen ganz besonderen Spirit sorgen. Das gilt es für mich unbedingt aufrecht zu erhalten.
